Ländlich heißt nicht gleich günstig

Halle, Magdeburg und Co. sind dabei sogar erheblich günstiger als manch ländliche Gebiete in Deutschland: So müssen Mietende in den ländlicheren Regionen Baden-Württembergs durchschnittlich bereits eine Medianmiete von 11,87 Euro pro Quadratmeter bezahlen, gefolgt von Schleswig-Holstein (11,08 Euro pro Quadratmeter) und Rheinland-Pfalz (10,60 Euro pro Quadratmeter). Deutlich günstiger wohnen Menschen hingegen auf dem Land in Sachsen (6,12 Euro pro Quadratmeter), Sachsen-Anhalt (6,56 Euro pro Quadratmeter) und Thüringen (7,24 Euro pro Quadratmeter). In den übrigen Bundesländern bewegen sich die durchschnittlichen Medianmietpreise in ländlichen Regionen zwischen 8,37 und 10,51 Euro pro Quadratmeter.
Stadt vs. Land: So groß sind die Unterschiede bei den Mieten
Die größten Unterschiede zwischen städtischen und ländlicheren Regionen sind in Hessen und Bayern zu verzeichnen. In beiden Bundesländern liegen die durchschnittlichen Medianmieten in Großstädten rund 67 Prozent über dem Niveau ländlicherer Gebiete. Dahinter folgt Nordrhein-Westfalen mit einem Unterschied von rund 42 Prozent. Deutlich geringer ist das Preisgefälle im Saarland: Hier liegen die Mieten in städtischen Regionen bei lediglich vier Prozent über denen ländlicher Gegenden. In den anderen Bundesländern zeigt sich folgender Unterschied bei den durchschnittlichen Medianmieten zwischen Stadt und Land:- Thüringen: +35 Prozent
- Brandenburg: +35 Prozent
- Sachsen: +29 Prozent
- Baden-Württemberg: +28 Prozent
- Niedersachsen: +26 Prozent
- Rheinland-Pfalz: +22 Prozent
- Mecklenburg-Vorpommern: +18 Prozent
- Schleswig-Holstein: +15 Prozent
- Sachsen-Anhalt: +12 Prozent
Der Traum vom Eigenheim hat je nach Region einen anderen Preis
Auch bei Eigentumshäusern zeigt sich Hessen als Spitzenreiter: Kaufinteressenten zahlen in städtischen Regionen im Durchschnitt doppelt (+108 Prozent) so viel wie in ländlicheren Gegenden Hessens. Platz zwei belegt Nordrhein-Westfalen mit einem Preisunterschied von 82 Prozent, gefolgt von Bayern (+75 Prozent) und Sachsen (+70 Prozent). Den niedrigsten Unterschied im Kaufpreis weist erneut das Saarland (+2 Prozent) auf, auch in Schleswig-Holstein (+13 Prozent) ist ein vergleichsweise geringer Preisunterschied zwischen Stadt und Land festzustellen. In den restlichen Bundesländern zeigen sich folgende Unterschiede zwischen den durchschnittlichen Mediankaufpreisen pro Quadratmeter:- Sachsen-Anhalt: +55 Prozent
- Brandenburg: +52 Prozent
- Baden-Württemberg: +47 Prozent
- Mecklenburg-Vorpommern: +43 Prozent
- Niedersachsen: +42 Prozent
- Rheinland-Pfalz: +36 Prozent
- Thüringen: +26 Prozent
07.09.2026
Hausbaunews
Pfusch am Bau – wie private Bauherren ...
Klagen über Pfusch am Bau hört man häufig und dies nicht ohne Grund. Denn einen mangelfreien Bau gibt es praktisch nicht. Die Häufigkeit der Mängel variiert mit der Qualität der Planung. Die ...
LED-Beleuchtung im Fertighaus: Warum ...
Beim Fertighaus fällt ein großer Teil der Elektroplanung an einem einzigen Tag: dem Bemusterungstermin. Was dort nicht auf dem Plan steht, wird später teuer oder gar nicht mehr möglich, weil die ...
Kundenzufriedenheit? Living Haus baut ...
Ein Haus baut man nicht mal eben nebenbei. Umso wichtiger ist ein Baupartner, der zuhört, mitdenkt und genau dann an der Seite seiner Baufamilien steht, wenn es komplex wird. Genau dafür steht ...
Plane jetzt den optimalen Strommix mit ...
Eine Wärmepumpe bezieht ihre Heizenergie kostenlos aus der Umgebung, benötigt zum Antrieb aber Strom. Genau hier zeigt sich, wie wirtschaftlich und klimafreundlich die Heizung letztlich arbeitet. ...
Haus entrümpeln vor Sanierung oder ...
Bevor ein geerbtes oder gekauftes Bestandshaus saniert, abgerissen oder verkauft werden kann, muss es vollständig geräumt sein. Was das kostet, hängt von Volumen, Zugang und dem Anteil ...
Wohnraum schaffen, Werte sichern
Wohnraum wird vielerorts knapper, die Nachfrage steigt, während der Wunsch nach wertbeständigen Kapitalanlagen wächst. Für viele Investoren rücken deshalb Wohnimmobilien in den Fokus, die ...