Fertigbau kommt schneller aus der Baukrise

Im Jahr 2025 wurde in Deutschland wieder mehr gebaut. Gerade der Holz-Fertigbau hat gegenüber den Jahren der Baukrise deutlich zugelegt und überdurchschnittlich viele Baugenehmigungen für sich verbucht. In seinem Kerngeschäft, den Ein- und Zweifamilienhäusern, stieg der Marktanteil auf ein Allzeithoch von 26,5 Prozent, wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) mit Blick auf die amtlichen Zahlen bekannt gibt.
Bild: In keinem Bundesland ist der Fertigbau so stark nachgefragt wie in Baden-Württemberg, aber auch Hessen kratzt an der 40-Prozent-Marke. In Berlin war 2025 fast jeder dritte Neubau ein Fertighaus, in NRW nur gut jeder fünfte. Grafik: BDF / Statistisches Bundesamt
Bild: In keinem Bundesland ist der Fertigbau so stark nachgefragt wie in Baden-Württemberg, aber auch Hessen kratzt an der 40-Prozent-Marke. In Berlin war 2025 fast jeder dritte Neubau ein Fertighaus, in NRW nur gut jeder fünfte. Grafik: BDF / Statistisches Bundesamt
Von Januar bis Dezember 2025 wurden deutschlandweit 50.755 Ein- und Zweifamilienhäuser (+14,6 %) genehmigt, davon 13.473 in Fertigbauweise (+16,7 %). Der Fertigbauanteil von 26,5 Prozent bedeutete einmal mehr einen Anstieg gegenüber dem Wert im Vorjahreszeitraum (26,1 %). Höher war der Marktanteil noch nie. Im Jahr 2019 hatte er erstmalig die 20-Prozent-Hürde überschritten und zur Jahrtausendwende noch bei 13 Prozent gelegen.
 
Nach zehn Jahren Aufwärtstrend hatten die Baugenehmigungszahlen für Ein- und Zweifamilienhäuser ihren vorläufigen Höhepunkt im Jahr 2021 mit rund 110.000 Häusern, davon mehr als 25.000 Häuser in Holz-Fertigbauweise. In Folge gestiegener Bauzinsen, Material- und Energiekosten sowie gehemmter Investitionsbereitschaft und unsicherer Förderbedingungen setzte 2022 eine Baukrise ein, die innerhalb von drei Jahren einen Einbruch von 60 Prozent bei Ein- und Zweifamilienhäusern insgesamt und von 54 Prozent bei Fertighäusern bedeutete.
 
Verbands-Präsident Mathias Schäfer erklärt: „Der Fertigbau kommt schneller aus der Baukrise und baut seine Bedeutung für einen zukunftsweisen Gebäudebestand, für kosten- und ressourcenoptimiertes Bauen weiter aus. Seine Vorreiterrolle beim nachhaltigen, seriellen Bauen zeigt sich über den Ein- und Zweifamilienhausbau hinaus immer öfter auch bei größeren Wohnungs- und Objektbauten, bei der Quartiersentwicklung und Nachverdichtung. Die Fertighaushersteller sind zunehmend auch in diesen Geschäftsfeldern im Einsatz.“

Quelle: Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.

16.03.2026

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