Die Wohnraum-Offensive der Bundesregierung: Eine Bilanz

Bezahlbaren Wohnraum zu finden ist vielerorts inzwischen eine Herausforderung. Deshalb startete die Bundesregierung im September 2018 ihre Wohnraum-Offensive. Da in diesem Jahr eine neue Bundestagswahl ansteht, stellt man sich die Frage: Was haben die einzelnen Maßnahmen gebracht? Wir zeigen einen Überblick.
Die Wohnraum-Offensive der Groko sollte dem Wohnraummangel entgegenwirken, aber ist ihr das gelungen? Foto: T&C
Die Wohnraum-Offensive der Groko sollte dem Wohnraummangel entgegenwirken, aber ist ihr das gelungen? Foto: T&C
Am 21. September 2018: Rund 100 hochrangige Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen, Bauwirtschaft sowie Mieter- und Immobilienverbänden kommen im Kanzleramt zusammen, um über die Zukunft des Wohnens zu beraten. Die Ziele sind klar gesteckt: Es soll mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen, mehr Menschen ins Eigentum gebracht und der Mietanstieg gebremst werden. Um sie zu erreichen, wurde ein „historisch einmaliges Maßnahmenpaket“ geschnürt. Doch was hat die Wohnraum-Offensive bisher gebracht?

Maßnahmen und Ergebnisse der Wohnraum-Offensive

Während die Bundesregierung zufrieden auf ihre Wohnungspolitik der vergangenen Jahre blickt, zieht die Bau- und Immobilienbranche eine ernüchternde Bilanz. Wichtige Probleme seien noch immer nicht gelöst: Der Neubau stocke, die Eigenheimquote sinke und der Klimaschutz komme nicht voran. Zudem blieben in den Großstädten bezahlbare Wohnungen und Bauland weiterhin knapp.

1,5 Mio. neue Wohnungen bis zur Bundestagswahl

Von den 1,5 Mio. Wohnungen, die die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode bauen wollte, können schätzungsweise nur rund 1,2 Mio. fertiggestellt werden. Grund dafür sehen Kritiker vor allem in der anhaltenden Bürokratie und in den nach wie vor hohen Baukosten. Es gebe weiterhin keinerlei Anreiz zum Bauen.

Baulandmobilisierungsgesetz

Die Flächen für den Wohnungsbau sollen mit dem Baulandmobilisierungsgesetz geschaffen werden. Es erleichtert Kommunen das Aufstellen von Bebauungsplänen und den Zugriff auf Grundstücke. Kritiker bemängeln jedoch, dass es sich hierbei nur um eine Baulandumverteilung in kommunale Hände handele. Statt neuer Regulierungen bedürfe es vielmehr funktionierender Prozesse und ausreichender Ressourcen in der Verwaltung. Bisher wurde nur ein Gesetzesentwurf beschlossen, in Kraft getreten ist das Gesetz noch nicht.

Mietpreisregulierung

In der Kritik steht auch die Mietpreisbremse: Sie führe nicht nur dazu, dass immer mehr Eigentümer ihre Immobilie zur Eigennutzung vom Markt nehmen, sondern verhindere auch die altersgerechte und energetische Sanierung.

Sozialer Wohnungsbau

Beim sozialen Wohnungsbau scheint die Bundesregierung einen Erfolg verbuchen zu können: Statt der geplanten 100.000 sollen sogar 115.000 Sozialwohnungen entstehen. Allerdings werden gleichzeitig viele preisregulierte Wohnungen aus ihrer 30-jährigen Sozialbindung fallen. Deshalb wird die Gesamtzahl der Sozialwohnungen sogar sinken.

Baukindergeld

Eine Erleichterung für Familien hat die Bundesregierung mit dem Baukindergeld auf den Weg gebracht: Pro Kind gibt es einen Zuschuss von 12.000 Euro, ausgezahlt in zehn Jahresraten zu je 1.200 Euro. Bisher haben rund 330.000 Familien die Förderung genutzt, die aufgrund von Corona sogar einmal verlängert wurde. Die Verteuerung der Immobilien konnte aber auch durch die staatlichen Zuschüsse nicht gestoppt werden und mittlerweile ist diese Förderung bereits ausgelaufen.

Mit Town & Country Haus zu mietähnlichen Konditionen ins Eigenheim

Gerade für Normalverdiener ist es derzeit schwierig, sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. Aufgeben müssen sie ihn trotzdem nicht, denn Town & Country Haus bringt seine Kunden zu mietähnlichen Konditionen ins Eigenheim. Der bankenunabhängige Finanzierungsservice findet dabei für jede Baufamilie das passende Finanzierungsangebot. Im Kaufpreis jedes Massivhauses enthalten ist der Hausbau-Schutzbrief. Er bietet ein hohes Maß an Sicherheit vor, während und nach der Bauphase. Finanzielle Risiken lassen sich damit zuverlässig minimieren.

Quelle: Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH

23.05.2021

Hausbaunews

ÖkoFEN bringt wärmeintelligentes ...

ÖkoFEN erweitert sein Portfolio um ein neuartiges wärmeintelligentes Gesamtsystem. Das Unternehmen, seit 1989 Pionier für nachhaltiges Heizen, liefert damit alle zentralen Komponenten für Wärme ...

Gute Gründe für Böden aus Holz

Wer ein Haus baut oder saniert, muss viele Entscheidungen treffen. Eine davon: Welcher Bodenbelag passt am besten. Seit Jahrhunderten fällt die Entscheidung dann immer wieder für Parkett – und ...

Ein langes Leben für Ihre Rohre – ...

Nach dem Einzug ins neue Fertighaus stehen die Rohrleitungen meist nicht im Fokus der Aufmerksamkeit. Dabei bilden sie das unsichtbare Rückgrat der Hausentwässerung und transportieren täglich ...

Gründächer werden gefördert

Häuser mit Flachdach sind zeitlos schön, bestechen durch ihre klaren Formen und gelten wieder als Inbegriff moderner Architektur. Darüber hinaus kann ein Flachdach begrünt werden und so den ...

Grundstück planen beim Hausbau: Was ...

Ein großes Grundstück klingt zunächst verlockend. Mehr Abstand zu Nachbarn, mehr Garten, mehr Möglichkeiten. Doch Größe bedeutet auch Verantwortung. Je mehr Fläche vorhanden ist, desto mehr ...

Homeoffice: Im privatem Umfeld arbeiten

Die Möglichkeit und die wachsende Akzeptanz der Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, haben die moderne Arbeitswelt nachhaltig verändert. Längst ist das Homeoffice nicht mehr nur eine ...

Musterhäuser

Haas MH Falkenberg B 120

Preis ab
265.000 €
Fläche
119,46 m²
AMBIENCE 111 V2

Preis ab
359.989 €
Fläche
110,76 m²
Haas S 165 A

Preis ab
223.000 €
Fläche
173,79 m²
Musterhaus Kaarst

Preis
auf Anfrage
Fläche
242,00 m²
Seko

Preis
auf Anfrage
Fläche
206,00 m²
Haas O 141 C

Preis ab
211.000 €
Fläche
140,81 m²

0