Die Baukosten steigen weiter – was Bauherren jetzt tun können

Steigende Materialkosten und Tariflöhne führen zu einer jährlichen Erhöhung der Baukosten. Zudem trägt der Bedarf nach Wohnraum zum Preisanstieg bei. Um sich trotzdem ein eigenes Massivhaus leisten zu können, entscheiden sich immer mehr Bauherren für einen Markenanbieter. Effizientere Prozesse und günstigere Einkaufskonditionen sind dabei nur zwei von vielen Vorteilen.
Die Preise für Waren, Dienstleistungen und Löhne steigen. Auch die Baupreise für Neubauten sind im letzten Jahr um durchschnittlich 4,7 % gestiegen, dies hat ein Vergleich des Statistischen Bundesamtes ergeben. Überraschend kommt das nicht. Seit 2004 lässt sich ein stetiger Anstieg der Baukosten verzeichnen. Experten gehen sogar davon aus, dass Bauen bis 2020 um weitere 8 % teurer werden könnte. Warum steigen die Kosten an und was können Bauherren tun, um sich trotz hoher Baupreise den Hausbau leisten zu können?

Materialkosten und Tariflöhne lassen Baukosten steigen

Auch wenn Bauen im Allgemeinen teurer geworden ist, fiel der Preisanstieg in den einzelnen Gewerken sehr unterschiedlich aus. Den höchsten Preissprung (7,1 %) gab es im Bereich Erdarbeiten. Die Kosten von Mauerarbeiten stiegen um 5,5 %, die von Betonarbeiten um 5,3 %. Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten haben im Vergleich mit 4,4 % den geringsten Preisanstieg. Gründe für die teureren Baukosten sind mitunter höhere Materialpreise. Ein Beispiel: Gipskarton, Ziegel und Kalksandstein sind im Vergleich zum Vorjahr um 10 % teurer. Ein weiterer Grund für den Kostenanstieg ist die Erhöhung der Tariflöhne. Mindestlöhne in der Baubranche liegen jetzt je nach Region zwischen 12,20 Euro für ungelernte Hilfsarbeiter und für 15,05 Euro für Facharbeiter. Das macht eine Erhöhung von 4 % im Vergleich zum Vorjahr aus.

Staatliche Auflagen, Gesetze und Verordnungen belasten Bauherren zusätzlich

Nicht nur steigende Materialkosten oder Tariflöhne machen den Neubau eines Hauses teurer. Auch staatliche Anforderungen an die energetische Ausstattung eines Wohngebäudes tragen einen Teil zu den höheren Kosten bei. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2016 hat den Hausbau um 7,3 % teurer gemacht, da sich der bautechnische Aufwand erhöhte. Ebenso verursachen Bund, Länder und Kommunen durch Gesetze, Verordnungen, Auflagen, Steuern und Materialanforderungen höhere Baukosten. Experten schätzen, dass Bauherren durch die künftige Reform der Grundsteuer und höhere Grunderwerbsteuersätze zusätzlich belastet werden.

Nachfrage nach Wohnraum treibt Steigerung der Baukosten an

Wohnungsmangel und stetig steigende Mieten – nur zwei Gründe, warum sich immer mehr Menschen ein Eigenheim wünschen. Laut der Immobilienprognose 2060 der Bausparkasse Schwäbisch Hall soll die Nachfrage nach Wohnraum bis 2040 weiter steigen. Dabei sei die steigende Nachfrage zusammen mit der erhöhten Bautätigkeit wesentliche Preistreiber der Baukosten, so das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung.

Wo Bauherren jetzt sparen können

Beim Hausbau können Bauherren an verschiedenen Stellen Kosten einsparen. So ist zum Beispiel beim Bau eines Kellers mit teureren Erdarbeiten zu rechnen. Verzichtet man darauf, fallen die Kosten der Erdarbeiten günstiger aus. Eine weitere Sparmaßnahme sind Eigenleistungen. Leichte Handwerksarbeiten, wie das Malern, Tapezieren oder Bodenverlegen, kann der Bauherr mit wenig Übung selbst übernehmen und damit bares Geld sparen. Um sich ein eigenes Zuhause leisten zu können, kann die Entscheidung für einen Markenanbieter die beste Wahl sein. Diese haben meist effizientere Bauabläufe und Einkaufsvorteile. So profitieren Bauherren bei Town & Country Haus von einer langjährigen Erfahrung mit mehr als 35 000 gebauten Häusern und einer größtmöglichen Absicherung beim Hausbau dank dem im Kaufpreis enthaltenen Hausbau-Schutzbrief. Die Hausbau-Experten von Town & Country Haus garantieren zusätzlich für 12 Monate nach Vertragsabschluss einen Festpreis, welcher Planungssicherheit schafft. „Bauwillige sollten sich von Preissteigerungen nicht entmutigen lassen“, empfiehlt auch Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus, und meint weiter: „Auch wenn die Baukosten steigen, langfristige Baukredite sind so günstig wie nie. Gerade langfristige Darlehen mit niedrigem Festzins sollte man sich jetzt für 15, 20 oder 30 Jahre sichern.“

Quelle: Town & Country Haus Lizenzgeber GmbH

20.10.2019

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