Klimaschutzvermögen aus dem Wald
Deutschlands Waldfläche und Klimaschutzvermögen wachsen
Jahr für Jahr vergrößert sich die Waldfläche und so auch ihr Klimaschutzvermögen. „Jeder wachsende Baum reduziert die CO2-Konzentration und damit den Treibhauseffekt, indem er das Treibhausgas CO2 aus der Atmosphäre aufnimmt, den Kohlenstoff einlagert und den Sauerstoff wieder an die Umgebung abgibt – Stichwort: Photosynthese“, erklärt Windscheif. Doch nicht nur der Baum ist Klimaschützer, sondern eben auch der daraus gewonnene Bau- und Werkstoff Holz. Denn der Kohlenstoff bleibt im Holz gebunden, anstatt wie beim Verbrennen oder Verrotten als klimaschädliches CO2 an die Atmosphäre zurückgegeben zu werden. „Langlebige Holzprodukte wie Fertighäuser sind damit immer auch selbst Klimaschützer und das Bauen mit Holz schließlich ebenso zu fördern wie die nachhaltige Waldbewirtschaftung“, fordert der BDF-Experte und beklagt die nicht überall gegebene Gleichberechtigung des Baustoffs aus dem Wald und konventioneller Baumaterialien: „Manche Bundesländer wie Baden-Württemberg setzen sich vorbildlich für das Bauen mit Holz ein, andere hinken politisch und baurechtlich hinterher und verhindern damit einen noch wirksameren Klimaschutz.“ Das treffe insbesondere auf den mehrgeschossigen Holzbau zu.Holz-Fertighäuser sparen Energie und CO2
Im Ein- und Zweifamilienhausbau ist immerhin jeder fünfte Neubau ein Holz-Fertighaus, in Baden-Württemberg schon mehr als jeder dritte – Tendenz bundesweit seit Jahren steigend. Die Holzhäuser aus der Fabrik werden individuell geplant, industriell vorgefertigt und dann in kurzer Zeit auf dem Baugrundstück errichtet. Der Baustoff Holz besitzt dabei noch viel mehr Klimaschutzvermögen als „nur“ Speicherkapazität für Kohlenstoff: Das Naturmaterial lässt sich zudem weniger energieaufwändig verarbeiten, leichter transportieren und in vorbildlicher Weise in ein nachhaltiges Kreislaufwirtschaftssystem einbinden und damit recyceln. Außerdem weisen moderne Fertighäuser eine hohe Energieeffizienz auf, wodurch weniger CO2-Emissionen und niedrigere Energiekosten beim Heizen zu Buche schlagen. Entscheidend für die Energieeffizienz sind die sehr guten bauphysikalischen Eigenschaften von Holz sowie der intelligente Wandaufbau mit Dämmmaterialien im Inneren. „Holz ist ein echter Hochleistungswerkstoff aus der Natur, der niemals aus der Mode kommen wird, sondern aufgrund seines Klimaschutzvermögens noch stärker gefördert werden müsste“, schließt Windscheif.BDF/FT
01.09.2019
Hausbaunews
Deutschland hat die vierthöchsten ...
Die Strompreise in Deutschland zählen weiterhin zu den höchsten der Welt. Im zweiten Quartal dieses Jahres liegt die Bundesrepublik auf Platz vier der teuersten Länder und unter den G20-Staaten sogar ...
Was sich bei privater Einspeisung von ...
Rund um die Energie im Eigenheim bleibt finanziell wenig, wie es war. Nicht nur für den Heizungstausch und andere energetische Maßnahmen gelten bald viele neue Regeln, sondern auch für Solarstrom. ...
Schwabenhaus eröffnet neues Musterhaus ...
Pläne zeigen, wie ein Haus aufgeteilt ist. Wie sich die Räume im Alltag anfühlen, lässt sich erst vor Ort erleben. Das neue Musterhaus von Schwabenhaus in der FertighausWelt Nürnberg macht genau das ...
Wo die energieeffizientesten Häuser ...
Wie stark Haushalte von steigenden Energiekosten und den Folgen der Energiewende betroffen sind, hängt auch vom Zustand ihres Hauses ab. Eine aktuelle KfW-Analyse zeigt, dass insbesondere Haushalte ...
Beim Hausbau mit dem Keller rechnen
Wer sein Haus auf einen Keller baut, muss nicht nur mit den Kosten, sondern auch mit neuen Einsparmöglichkeiten rechnen – die können das Bauvorhaben insgesamt günstiger machen und oben drein den ...
Hausbau live erleben: Danhaus lädt am ...
Wie entsteht ein Fertighaus? Welche Möglichkeiten bieten moderne Heizsysteme und Smart-Home-Technologien? Und worauf kommt es bei der Finanzierung des Eigenheims an? Antworten auf diese und viele ...