Mehr Holznutzung - weniger Treibhausgase

Laut Einschätzung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) können überdurchschnittliche Anforderungen hinsichtlich der Gebäudeökobilanzierung derzeit insbesondere durch eine verstärkte Verwendung von Bauprodukten aus nachwachsenden Rohstoffen wie beispielsweise Holz erreicht werden. 
Mehr Holznutzung - weniger Treibhausgase. Foto: pixabay.com
Mehr Holznutzung - weniger Treibhausgase. Foto: pixabay.com
Dies geht aus einem heute vom BMI im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen vorgelegten Bericht hervor. „Der Bericht verweist auf internationale Studien wonach ca. 10 Prozent aller Treibhausgasemissionen auf die Herstellung von Bauprodukten entfallen. Das sind beachtliche Mengen von knapp 81,5 Mio. Tonnen allein im Jahr 2019 in Deutschland“, fasst Georg Lange, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) zusammen. „Durch den vermehrten Einsatz des Naturmaterials Holz könnten energieintensiv produzierte Baumaterialien ersetzt werden und die Ökobilanz von Gebäuden signifikant verbessert werden“, so Lange weiter.

Der Bericht konstatiert im Weiteren, dass die auf der letzten Bauministerkonferenz beschlossenen Änderungen der Musterbauordnung hinsichtlich einer Erleichterung der Nutzung von Holz im Geschosswohnungsbau bereits von einigen Bundesländern umgesetzt worden sind und andere Länder derzeit an der Umsetzung arbeiten. Das BMI begrüßt diese Entwicklung und spricht sich dezidiert dafür aus, dass die Bundesländer „die Verwendung des Baustoffs Holz – unter Wahrung der erforderlichen Sicherheitsaspekte – in einem möglichst weiten Umfang zulassen“. Seit Jahren engagiert sich der BDF für den Abbau von solchen Hemmnissen beim Bauen mit Holz und zeigt sich daher über diese jüngste Entwicklung sehr erfreut. Gleichwohl stellt der Verband fest, dass nach wie vor in vielen Bundesländern der Mehrgeschossbau mit Holz unnötigen Restriktionen unterliegt. „Die Holz-Fertigbauweise kann einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz leisten“, so Lange abschließend. 

Quelle: Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.

01.11.2020

Hausbaunews

Deutschland hat die vierthöchsten ...

Die Strompreise in Deutschland zählen weiterhin zu den höchsten der Welt. Im zweiten Quartal dieses Jahres liegt die Bundesrepublik auf Platz vier der teuersten Länder und unter den G20-Staaten sogar ...

Was sich bei privater Einspeisung von ...

Rund um die Energie im Eigenheim bleibt finanziell wenig, wie es war. Nicht nur für den Heizungstausch und andere energetische Maßnahmen gelten bald viele neue Regeln, sondern auch für Solarstrom. ...

Schwabenhaus eröffnet neues Musterhaus ...

Pläne zeigen, wie ein Haus aufgeteilt ist. Wie sich die Räume im Alltag anfühlen, lässt sich erst vor Ort erleben. Das neue Musterhaus von Schwabenhaus in der FertighausWelt Nürnberg macht genau das ...

Wo die energieeffizientesten Häuser ...

Wie stark Haushalte von steigenden Energiekosten und den Folgen der Energiewende betroffen sind, hängt auch vom Zustand ihres Hauses ab. Eine aktuelle KfW-Analyse zeigt, dass insbesondere Haushalte ...

Beim Hausbau mit dem Keller rechnen

Wer sein Haus auf einen Keller baut, muss nicht nur mit den Kosten, sondern auch mit neuen Einsparmöglichkeiten rechnen – die können das Bauvorhaben insgesamt günstiger machen und oben drein den ...

Hausbau live erleben: Danhaus lädt am ...

Wie entsteht ein Fertighaus? Welche Möglichkeiten bieten moderne Heizsysteme und Smart-Home-Technologien? Und worauf kommt es bei der Finanzierung des Eigenheims an? Antworten auf diese und viele ...

Musterhäuser

MEDLEY 3.0 MH ...

Preis
auf Anfrage
Fläche
152,00 m²
Kolding-Variante

Preis ab
343.700 €
Fläche
121,00 m²
Haas MH Bad Vilbel J 142

Preis ab
304.000 €
Fläche
166,35 m²
Klassisch 131

Preis
auf Anfrage
Fläche
131,22 m²
Faber

Preis ab
520.000 €
Fläche
216,10 m²
SUNSHINE 144 V4

Preis ab
373.377 €
Fläche
143,46 m²

0