Mit Geothermie Klimaziele sichern

In dem Referentenentwurf wird die Degression für Geothermie in § 45 EEG 2021 angepasst. Auf der einen Seite beginnt die Degression erst 2022, auf der anderen Seite wird die Degression von fünf auf zwei Prozent gesenkt. Beide Regelungen führen auch aus Sicht des BVG zu einer leichten Verbesserung der Planungssicherheit. 
Darüber hinaus erfolgt zukünftig die Finanzierung der EEG-Umlage teilweise aus dem Bundeshaushalt. Im Klimapaket wurde beschlossen, die Mehreinnahmen aus der ab 2021 für die Sektoren Wärme und Verkehr geltenden CO2-Bepreisung für die Entlastung der EEG-Umlage zu verwenden. Diese Zuschüsse zur EEG-Finanzierung in Höhe von 11 Mrd. Euro sollen die EEG-Umlage zunächst stabilisieren und in den nächsten Jahren senken. Der BVG erhofft sich davon ein wichtiges Preissignal für die Nutzung der Geothermie in Verbindung mit Wärmepumpen.
 
BVG-Präsident Dr. Erwin Knapek betont. „Das EEG ist ein wichtiges Instrument für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Mit den nun vorgeschlagenen Anpassungen werden die Rahmenbedingungen für neue Geothermie-Projekte im Strom- und Wärmemarkt verbessert. Dies reicht aber noch nicht aus, das immense Potential der Geothermie auszuschöpfen: Unabhängig von Wetter- und Jahreszeiten können Strom, Wärme und Kälte produziert werden. Dennoch ist sie in Deutschland noch immer die bisher am wenigsten genutzte Erneuerbare Energie“, erläutert Dr. Knapek. Als einzige Erneuerbare Energie bietet Geothermie die Möglichkeit, Strom- und Wärmeproduktion sowie die im Rahmen der Klimaerwärmung immer wichtiger werdende Kälteproduktion zu koppeln. Eine vollständige Aussetzung der Degressionsregelung bis zu einem flächendeckenden Ausbau der Tiefen Geothermie sowie eine umfassende Befreiung des Pumpenstroms von der EEG-Umlage wären die richtigen Signale.
 
Bereits vorab erarbeitete die Branche im Rahmen des EEG-Erfahrungsberichts einen Maßnahmenkatalog, um einen umfassenden und nachhaltigen Ausbau der Geothermie voranzutreiben. Zentral dafür ist die Anpassung des Degressionsmechanismus, die Beibehaltung der aktuellen Höhe der Einspeisevergütung sowie die Befreiung des Pumpenstroms von der EEG-Umlage. Die Degression sollte zunächst ausgesetzt werden und dann an ein konkretes Ausbauziel gekoppelt sein. Derzeit ist die Geothermie die in absoluten Zahlen am wenigsten geförderte Nutzungsform der Erneuerbaren Energie mit dem größten Ausbaupotential. Eine Förderung von Projekten, die gleichzeitig Strom und Wärme oder Kälte produzieren, trägt zusätzlich zur Wärmewende bei.

Quelle: Bundesverband Geothermie e.V.

01.10.2020

Hausbaunews

Deutschland hat die vierthöchsten ...

Die Strompreise in Deutschland zählen weiterhin zu den höchsten der Welt. Im zweiten Quartal dieses Jahres liegt die Bundesrepublik auf Platz vier der teuersten Länder und unter den G20-Staaten sogar ...

Was sich bei privater Einspeisung von ...

Rund um die Energie im Eigenheim bleibt finanziell wenig, wie es war. Nicht nur für den Heizungstausch und andere energetische Maßnahmen gelten bald viele neue Regeln, sondern auch für Solarstrom. ...

Schwabenhaus eröffnet neues Musterhaus ...

Pläne zeigen, wie ein Haus aufgeteilt ist. Wie sich die Räume im Alltag anfühlen, lässt sich erst vor Ort erleben. Das neue Musterhaus von Schwabenhaus in der FertighausWelt Nürnberg macht genau das ...

Wo die energieeffizientesten Häuser ...

Wie stark Haushalte von steigenden Energiekosten und den Folgen der Energiewende betroffen sind, hängt auch vom Zustand ihres Hauses ab. Eine aktuelle KfW-Analyse zeigt, dass insbesondere Haushalte ...

Beim Hausbau mit dem Keller rechnen

Wer sein Haus auf einen Keller baut, muss nicht nur mit den Kosten, sondern auch mit neuen Einsparmöglichkeiten rechnen – die können das Bauvorhaben insgesamt günstiger machen und oben drein den ...

Hausbau live erleben: Danhaus lädt am ...

Wie entsteht ein Fertighaus? Welche Möglichkeiten bieten moderne Heizsysteme und Smart-Home-Technologien? Und worauf kommt es bei der Finanzierung des Eigenheims an? Antworten auf diese und viele ...

Musterhäuser

MEDLEY 3.0 MH ...

Preis
auf Anfrage
Fläche
152,00 m²
Kolding-Variante

Preis ab
343.700 €
Fläche
121,00 m²
Haas MH Bad Vilbel J 142

Preis ab
304.000 €
Fläche
166,35 m²
Klassisch 131

Preis
auf Anfrage
Fläche
131,22 m²
Faber

Preis ab
520.000 €
Fläche
216,10 m²
SUNSHINE 144 V4

Preis ab
373.377 €
Fläche
143,46 m²

0