Kahle Stellen im Rasen? Ursache kann der Gartenlaubkäfer sein

So leben Gartenlaubkäfer
Die erwachsenen Gartenlaubkäfer fressen an Blättern verschiedenster Pflanzen. Sie richten dort jedoch keine großen Schäden an. Das eigentliche Problem liegt in den Jungtieren der Käfer, den Engerlingen. Sie entwickeln sich aus den Eiern, die der Käfer im Mai oder Juni in lückige Rasenflächen ablegt. Das Problem: Für ihre fast einjährige Entwicklung brauchen sie Nahrung, und die liefern ihnen die Rasenwurzeln. Ab Mitte Juli bis Mitte Oktober richten die nun größeren Engerlinge erhebliche Schäden an. Zum Überwintern ziehen sich die Engerlinge in tiefere Bodenschichten zurück, um sich im darauffolgenden April zu verpuppen. Danach beginnt der Zyklus von Neuem.Vorbeugung ist möglich
Die wichtigsten Maßnahmen zur Abwehr der Käfer:- Eine dichte Grasnarbe ist die beste Vorbeugung. Dafür ist die regelmäßige Düngung der Rasenfläche unerlässlich.
- Wenn zur Zeit der Eiablage der Käfer die Halme 5 cm oder länger sind, ist die Fläche nicht so attraktiv für die Weibchen der Gartenlaubkäfer.
Bekämpfung mit den natürlichen Feinden
Zu den natürlichen Feinden der Engerlinge zählen neben Vögeln, Dachsen und Wildschweinen die nützlichen HM-Nematoden. Diese mikroskopisch kleinen Fadenwürmer lassen sich in Wasser einrühren und auf die befallenen Flächen ausgießen.Zum Zeitpunkt der Anwendung sollten Engerlinge der Gartenlaubkäfer im Boden vorhanden sein. Das ist meist im Juli und August der Fall, kann regional jedoch abweichen. Im Boden dringen die HM-Nematoden in die Schädlingslarven ein und töten sie ab. Wenn keine Larven im Boden mehr vorhanden sind, verhungern die Nützlinge. Sie haben weder auf Menschen noch auf Haus- oder Wildtiere negative Auswirkungen.
Erhältlich sind die nützlichen Helfer über Bestell-Karten im Gartenfachhandel in verschiedenen Packungsgrößen.
14.09.2026
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