Hitzewelle lässt Nachfrage nach Klimaanlagen steigen
- Hitzewelle treibt Nachfrage: 25% planen Klimaanlage, vor einem Jahr waren es 14%.
- 52% der Haushalte schließen den Kauf weiter aus; mobile Geräte waren teils ausverkauft.
- 69% nutzen mobile Monoblock-Klimas, 31% fest installierte Split-Anlagen.
- Split: 1.000–2.000 € + Fachinstallation, Stromkosten 40–90 € pro Jahr.
- Monoblock: ab 200 €, weniger Kühlleistung, Stromkosten 100–150 € pro Jahr.

„Die außergewöhnliche Hitzewelle der vergangenen Wochen hat das Interesse an Klimaanlagen deutlich erhöht. Viele Haushalte haben ihre Kaufentscheidung offenbar nicht länger aufgeschoben, zeitweise waren mobile Klimageräte vielerorts ausverkauft“, sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox.
Von den Haushalten mit Klimaanlage nutzen 69 Prozent ein mobiles Monoblock-Gerät. 31 Prozent haben eine fest installierte Split-Anlage. Bei Monoblock-Geräten wird die warme Luft über einen Abluftschlauch nach außen geleitet. Split-Anlagen bestehen aus einer Innen- und einer Außeneinheit.
Große Unterschiede bei Anschaffungspreis und Stromkosten
Fest installierte Klimaanlagen (Split-Anlagen) kosten zwischen 1.000 und 2.000 Euro und müssen von Fachleuten installiert werden. Dafür sind die jährlichen Stromkosten niedrig: Je nach Gerät und benötigter Leistung liegen sie zwischen 40 und 90 Euro pro Jahr.Günstiger und schneller aufgestellt sind mobile Klimaanlagen (Monoblöcke), die es bereits ab 200 Euro gibt. Dafür kühlen sie weniger gut als Split-Geräte und haben einen höheren Stromverbrauch. Je nach Energieeffizienz und Leistungsstärke liegen die jährlichen Stromkosten zwischen 100 und 150 Euro.
„Auch Haushalte ohne Klimaanlage können etwas gegen die Hitze tun. Am besten schützen Außenjalousien oder Rollläden – wenn man sie tagsüber schließt, halten sie die Sonne draußen. Wer diese nicht hat, kann Sonnenschutzfolien an den Fenstern anbringen. Ventilatoren kühlen zwar nicht die Luft, aber die Luftbewegung fühlt sich angenehmer an“, sagt Thorsten Storck.
29.07.2026
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