Fassadendämmung von innen – Feuchtigkeit vermeiden

Eine nachträgliche Wärmedämmung der Außenwände ist die wirksamste Maßnahme, um den Heizenergiebedarf älterer Gebäude zu senken. Ist eine Dämmung von außen nicht möglich, kommt eine Innendämmung infrage. Dabei spielt der Schutz vor Feuchtigkeit eine zentrale Rolle.
Ist eine Außendämmung nicht möglich, schafft die Innendämmung neue Möglichkeiten. Sie verbessert den Wärmeschutz und lässt sich flexibel in einzelnen Räumen umsetzen. txn-Foto: vzbv / AdobeStock_@Ingo Bartussek
Ist eine Außendämmung nicht möglich, schafft die Innendämmung neue Möglichkeiten. Sie verbessert den Wärmeschutz und lässt sich flexibel in einzelnen Räumen umsetzen. txn-Foto: vzbv / AdobeStock_@Ingo Bartussek
Bevor eine Außenwand von innen gedämmt wird, muss sichergestellt sein, dass sie trocken ist und keine Feuchtigkeit eindringt. Auch nach der Dämmung muss dies gewährleistet bleiben. Kann Luftfeuchtigkeit z. B. durch Fugen in die Wärmedämmung gelangen, besteht das Risiko von Schäden.

„Eigentümer geben die Durchführung der Baumaßnahmen daher am besten in die Hände von Fachleuten“, empfiehlt Martin Brandis von der Energieberatung der Verbraucherzentrale. „Zusätzlich benötigen Bauherren häufig dennoch einen Nachweis darüber, dass Feuchtigkeit nicht zu Schäden führt.“ so Brandis weiter.

Für die Innendämmung eignen sich verschiedene Systeme. Eine gängige Konstruktion besteht aus einer Tragkonstruktion aus Holz oder Aluminium, in die Dämmplatten eingefügt werden. Auf der Innenseite wird eine Dampfbremsfolie angebracht, um die Dämmung vor Raumluftfeuchte zu schützen. Als Dämmstoffe kommen zum Beispiel Mineralwolle, Holzweichfaserplatten oder poröse mineralische Dämmplatten zum Einsatz.
Eine Alternative stellen Materialien dar, die Feuchte so gut regulieren können, dass sie ohne Dichtungsfolie auskommen. Diese eignen sich häufig deutlich besser, um das zu reduzieren. Dazu gehören Mineralschaum aus Kalziumsilikat-Hydrat oder Platten aus Holzweichfaser.

Quelle: TextNetz / TXN

05.11.2025

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