Strom sparen im Alltag: Kleine Veränderungen mit großer Wirkung

Steigende Strompreise bringen viele Haushalte finanziell an ihre Grenzen. Doch oft reichen schon wenige Veränderungen im Alltag, um die Stromkosten spürbar zu senken. In vielen Wohnungen verstecken sich unscheinbare Stromfresser, die im Dauerbetrieb arbeiten – etwa ältere Kühl- oder Gefriergeräte, die deutlich mehr Energie verbrauchen als moderne Modelle. Auch der Durchlauferhitzer zählt zu den kostspieligen Geräten, wenn Warmwasser mit Strom erzeugt wird. Wer kürzer duscht, auf einen Sparduschkopf umsteigt oder das Wasser beim Zähneputzen abdreht, kann viel einsparen.
LED statt Glühbirne: Der Wechsel der Beleuchtung ist einfach – und spart langfristig bares Geld. Foto: vzbv / AdobeStock_Khunatorn (generiert mit KI)
LED statt Glühbirne: Der Wechsel der Beleuchtung ist einfach – und spart langfristig bares Geld. Foto: vzbv / AdobeStock_Khunatorn (generiert mit KI)
Ein häufiger, aber wenig beachteter Stromverbraucher ist der Standby-Modus. Fernseher, Router oder Mikrowellen ziehen selbst im Ruhemodus Strom. Eine abschaltbare Steckdosenleiste schafft Abhilfe – einfach und effizient. Auch die Beleuchtung bietet Sparpotenzial: Der Umstieg auf LED-Lampen senkt den Verbrauch um bis zu 80 Prozent und lohnt sich langfristig.

Beim Waschen gilt: Niedrige Temperaturen, Eco-Programme und das Trocknen an der Luft schonen nicht nur die Kleidung, sondern auch den Geldbeutel. Wer genau wissen will, welches Gerät wie viel Strom verbraucht, kann den eigenen Haushalt mit einem Strommessgerät überprüfen – diese werden zum Beispiel über die Energieberatung der Verbraucherzentrale verliehen.

Wer zusätzlich seinen Stromtarif überprüft und gegebenenfalls wechselt, kann auch auf diesem Weg laufende Kosten senken. Für alle Fragen rund ums Energiesparen bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale eine unabhängige, kostenfreie Unterstützung – online, telefonisch oder vor Ort.

Quelle: TexNetz / TXN

27.04.2026

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