Vorsicht, Einbruchgefahr: Jeder zehnte Deutsche besitzt noch einen Schlüssel zur letzten Wohnung

Regional betrachtet tauschen die Menschen in Hessen ihre Schlösser am seltensten aus: 69 % geben an, ihre Schlösser nach dem Umzug nicht ausgetauscht zu haben. Dicht dahinter folgt Sachsen mit 65 %. Darüber hinaus zeigt die Umfrage, dass unabhängig vom Bundesland mindestens 40 % der Befragten ihr Schloss nicht austauschen.
Wer seine Schlösser nicht austauscht, riskiert, Unbekannten Zugang zur eigenen Wohnung zu gewähren. Es kann sogar möglich sein, dass auch andere Personen weiterhin Zugriff haben. Laut einer früheren Umfrage geben über drei Viertel (78 %) einen Ersatzschlüssel an Personen, die nicht im eigenen Haushalt leben.
Diese Tatsache ist bedenklich, da Einbrüche in Deutschland weiterhin ein ernstes Problem darstellen. Polizeibehörden im ganzen Land haben in diesem Jahr bereits über 200.000 Einbrüche registriert. Trotzdem nehmen viele Hausbesitzer die Sicherheit ihres Zuhauses nicht allzu ernst. Eine Studie aus dem Jahr 2017 zeigt, dass 42 % ihr Zuhause regelmäßig unverschlossen lassen und es nur dann abschließen, wenn sie über Nacht weg sind.
Wolfgang Häse von MyHammer betont, wie wichtig es ist, beim Einzug in ein neues Zuhause immer die Schlösser auszutauschen:
„Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie wichtig es ist, beim Einzug die Schlösser zu wechseln. Wer darauf verzichtet, macht sein Zuhause unnötig angreifbar. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Schlösser etwa alle sieben bis zehn Jahre auszutauschen, da ältere Modelle leichter zu knacken sind. Viele Einbrüche erfolgen über die Haustür – und ein unsicheres Schloss macht es Einbrechern deutlich einfacher.”„Besorgniserregend ist außerdem, dass laut der Umfrage von MyHammer 9 % der Vormieter noch einen Schlüssel zu ihrer früheren Wohnung haben. Dabei geht es nicht nur um ehemalige Bewohner. Auch deren Freunde, Nachbarn, Kollegen, Reinigungskräfte, Babysitter oder sogar Makler könnten theoretisch noch einen Schlüssel für die neue Wohnung haben.”
„Das Austauschen von Schlössern gerät im Umzugsstress leicht in Vergessenheit. Dabei handelt es sich um eine Aufgabe, die in nur 30 Minuten erledigt ist und Ihrem Zuhause langfristig deutlich mehr Sicherheit bietet. Ein Schlüsseldienst kann ein neues Schloss fachgerecht und zu vergleichsweise geringen Kosten installieren und so dafür sorgen, dass Ihr neues Zuhause optimal geschützt ist.“
27.03.2026
Hausbaunews
Bausparen: Die richtige Strategie für ...
Was bei der strategischen Planung eines Bausparvertrags besonders wichtig ist und wie sich dieses Instrument sinnvoll in eine Immobilienfinanzierung integrieren lässt, erläutert Timm Großkurth, ...
Fertighäuser sind Energiesparhäuser: ...
Der Fertighausbau hat sich über Jahrzehnte als besonders innovationsgetriebene Bauweise etabliert – auch beim Thema Energieeffizienz. Bereits in den 1970er-Jahren zeigte sich im Zuge der ...
Bien-Zenker erweitert und aktualisiert sein Doppelhaus-Programm: Die neue Linie CELEBRATION 125 sowie ergänzende Varianten der Serien 114, 122 und 139 richten sich gezielt an Baufamilien, die ...
Fingerhut Haus: Steigende Nachfrage ...
Der Bungalow entwickelt sich zunehmend zu einem gefragten Wohnkonzept für unterschiedliche Lebensphasen. Was lange als klassische Wohnform für ältere Menschen galt, wird heute ...
Bis zu 999 Euro Warmmiete für rund ...
Steigende Lebenshaltungskosten in nahezu allen Bereichen beschäftigen derzeit viele. Ein wesentlicher Faktor sind dabei die Wohnkosten. Wie stark dieser Kostenfaktor ins Gewicht fällt, zeigt nun ...
Vom Fertighaus zum Zuhause - Wie ...
Ein Fertighaus ist gut geplant, durchdacht gebaut und auf die Bedürfnisse seiner Bewohner abgestimmt. Grundriss, Ausstattung, Energieeffizienz und Materialien werden oft lange vor dem Einzug ...