Das Ende der Badewanne? Millionen Badewannen werden nie genutzt

Matthias Schellenbach, Sanitär-Experte von MyHammer.de erklärt, dass Verbraucher mehr Platz für großzügige Duschen schaffen können, indem sie ihre ungenutzte Badewanne entfernen lassen. Dabei gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:
„Die Entwässerung spielt eine zentrale Rolle, wenn eine Badewanne durch eine Dusche ersetzt werden soll, insbesondere bei einer bodengleichen Variante. Das Abflussrohr verläuft unter dem Boden im Bereich der Balkenlage und muss den baurechtlichen Vorgaben entsprechen.“
„Auch die Leitungen für Warm- und Kaltwasser können unter Umständen durch die Decke geführt werden – vorausgesetzt, im Dachraum ist genügend Platz vorhanden.“
„Wichtig ist außerdem, dass der Boden für eine Duschwanne absolut eben ist. Eine Badewanne lässt sich über verstellbare Füße ausrichten. Bei einer Dusche ist das nicht möglich. Zudem muss ausreichend Platz vorhanden sein, um die Duschkabine fachgerecht und dauerhaft wasserdicht abzudichten.“
„Auch wenn viele Menschen weiterhin gerne ein entspannendes Bad genießen, zeigt sich laut Umfrage: Für die Mehrheit ist die Dusche inzwischen die bevorzugte Wahl. Wer ohnehin selten badet, kann darüber nachdenken, die Badewanne zu entfernen und stattdessen auf einen hochwertigen Duschbereich zu setzen.”
„Badewannen nehmen in den meisten Bädern viel Platz ein. Wenn sie nicht genutzt werden, geht wertvoller Raum verloren“, so Schellenbach.
Gleichzeitig gibt er zu bedenken: „Ist es die einzige Badewanne im Haus oder in der Wohnung, kann sich das später beim Verkauf bemerkbar machen. Viele Kaufinteressenten – vor allem Familien mit kleinen Kindern – wünschen sich weiterhin eine Badewanne und könnten eine Immobilie ohne Wanne ausschließen.“
„Bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen, sollten Sie einen Fachbetrieb um Rat bitten. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Wunschlösung technisch einwandfrei umgesetzt werden kann und alle baulichen Voraussetzungen erfüllt sind. Andernfalls müssen Sie mit Problemen und hohen Kosten rechnen.“
11.03.2026
Hausbaunews
Vielfältige Fertighäuser: Der ...
Bequem wohnen auf einer Ebene – ohne Treppen, mit kurzen Wegen und direktem Zugang zum Garten. Das macht den Bungalow für viele Baufamilien besonders attraktiv. Mit der Flexibilität der ...
Leitfaden für eine energieeffiziente ...
Unter dem Motto „Renovierung? Machen Sie keine halben Sachen!“ zeigt der Raumklimaspezialist Zehnder in einer umfassenden Aufklärungskampagne, welche enorme Bedeutung die Wohnungslüftung im ...
Generator leihen: Flexible Energie für ...
Eine zuverlässige Stromversorgung ist für viele Unternehmen unverzichtbar – sei es auf Baustellen, bei Veranstaltungen, in der Industrie oder in der Notstromversorgung. Doch nicht jeder ...
Bezahlbarer Neubau trifft innovative ...
Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser (HvH), einer der größten und erfolgreichsten Massivhaushersteller Deutschlands, und der schwedische Wärmepumpenhersteller Qvantum Industries AB gehen eine ...
Vorsicht, Einbruchgefahr: Jeder zehnte ...
Millionen Haushalte in Deutschland könnten weniger sicher sein als bislang angenommen: Neue Daten zeigen, dass fast 10 % der Deutschen noch einen Schlüssel zu ihrer vorherigen Wohnung ...
Biogastarife verteuern Heizkosten um ...
Die Regierungsfraktionen haben ihre Eckpunkte zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz vorgestellt. Ab 2029 sollen neu eingebaute Gasheizungen mit einem Biomethananteil von mindestens 10 Prozent ...