Das Ende der Badewanne? Millionen Badewannen werden nie genutzt

Für viele Deutsche spielt die Badewanne im Alltag kaum noch eine Rolle: Millionen haben nach eigenen Angaben seit über einem Jahr kein Bad mehr genommen. Laut aktueller Daten von MyHammer, einer Plattform zur Vermittlung von Handwerkern, haben nahezu ein Viertel (23 %) der Deutschen eine Badewanne, die sie seit einem Jahr oder länger nicht benutzt haben. Der Trend zeigt sich unabhängig von Alter oder Geschlecht der Befragten. Regional zeigen sich dennoch Unterschiede: In Rheinland-Pfalz wird besonders selten gebadet. Dort geben 38 Prozent an, ihre Badewanne seit über einem Jahr nicht mehr genutzt zu haben.
Das Ende der Badewanne? Millionen Badewannen werden nie genutzt. Foto: Arsenlopes / pixabay.com
Das Ende der Badewanne? Millionen Badewannen werden nie genutzt. Foto: Arsenlopes / pixabay.com
Gleichzeitig zeigt die Umfrage, dass 30 %der Deutschen mit ihrem Badezimmer unzufrieden sind und sich eine Renovierung wünschen. Auch hier sind alle Altersgruppen betroffen. Am größten ist der Veränderungswunsch bei den 18- bis 34-Jährigen: 35 % von ihnen würden ihr Bad gerne umbauen. Ein möglicher Grund für die sinkende Beliebtheit der Badewanne könnte das gestiegene Kostenbewusstsein sein – 71 % der Befragten achten laut MyHammer bewusst auf ihren Wasserverbrauch.
 
Matthias Schellenbach, Sanitär-Experte von MyHammer.de erklärt, dass Verbraucher mehr Platz für großzügige Duschen schaffen können, indem sie ihre ungenutzte Badewanne entfernen lassen. Dabei gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:
 
„Die Entwässerung spielt eine zentrale Rolle, wenn eine Badewanne durch eine Dusche ersetzt werden soll, insbesondere bei einer bodengleichen Variante. Das Abflussrohr verläuft unter dem Boden im Bereich der Balkenlage und muss den baurechtlichen Vorgaben entsprechen.“

„Auch die Leitungen für Warm- und Kaltwasser können unter Umständen durch die Decke geführt werden – vorausgesetzt, im Dachraum ist genügend Platz vorhanden.“

„Wichtig ist außerdem, dass der Boden für eine Duschwanne absolut eben ist. Eine Badewanne lässt sich über verstellbare Füße ausrichten. Bei einer Dusche ist das nicht möglich. Zudem muss ausreichend Platz vorhanden sein, um die Duschkabine fachgerecht und dauerhaft wasserdicht abzudichten.“
 
„Auch wenn viele Menschen weiterhin gerne ein entspannendes Bad genießen, zeigt sich laut Umfrage: Für die Mehrheit ist die Dusche inzwischen die bevorzugte Wahl. Wer ohnehin selten badet, kann darüber nachdenken, die Badewanne zu entfernen und stattdessen auf einen hochwertigen Duschbereich zu setzen.”
 
„Badewannen nehmen in den meisten Bädern viel Platz ein. Wenn sie nicht genutzt werden, geht wertvoller Raum verloren“, so Schellenbach.
 
Gleichzeitig gibt er zu bedenken: „Ist es die einzige Badewanne im Haus oder in der Wohnung, kann sich das später beim Verkauf bemerkbar machen. Viele Kaufinteressenten – vor allem Familien mit kleinen Kindern – wünschen sich weiterhin eine Badewanne und könnten eine Immobilie ohne Wanne ausschließen.“
 
„Bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen, sollten Sie einen Fachbetrieb um Rat bitten. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihre Wunschlösung technisch einwandfrei umgesetzt werden kann und alle baulichen Voraussetzungen erfüllt sind. Andernfalls müssen Sie mit Problemen und hohen Kosten rechnen.“

Quelle: MyHammer GmbH

11.03.2026

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