Fast 20 Milliarden Weihnachtslämpchen

Weniger heimische Beleuchtung, höhere Energie- und CO2-Einsparungen
Sowohl die leicht gesunkene Anzahl an Weihnachtsbeleuchtung als auch der gestiegene LED-Anteil (83 Prozent) sorgen für einen geringeren Gesamtstromverbrauch: Dieser liegt bei rund 491 Millionen Kilowattstunden. Das sind 128 Millionen Kilowattstunden weniger als im Vorjahr (rund 619 Millionen Kilowattstunden).Der niedrigere Stromverbrauch in Kombination mit dem gestiegenen Anteil an erneuerbaren Energien im deutschen Strommix führt dazu, dass die klimaschädlichen Emissionen im Vergleich zu 2024 um rund 54.300 Tonnen CO₂ sinken und nun insgesamt 146.200 Tonnen CO₂ betragen.
Heimische Weihnachtsbeleuchtung meist täglich in Betrieb
Ein weiteres Ergebnis der diesjährigen Umfrage: Mehr als die Hälfte aller Haushalte nutzen ihre Weihnachtsbeleuchtung während der Weihnachtszeit täglich, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. An Betriebstagen nutzen ein Drittel die Beleuchtung drei bis vier Stunden, ein Viertel sogar fünf bis sechs Stunden. Nur wenige lassen sie weniger als eine Stunde täglich brennen.Öffentliche Weihnachtsbeleuchtung bleibt sehr beliebt
78 Prozent der Befragten wollen auch dieses Jahr wieder eine Weihnachtsbeleuchtung an öffentlichen Orten und Gebäuden. Damit wird das Ergebnis aus dem Vorjahr nahezu bestätigt (2024: 77 Prozent). Lediglich jede*r Siebte erachtet dies als überflüssig und ressourcenverschwendend (13 Prozent).Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.063 Personen zwischen dem 05.11. und dem 07.11.2025 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren. Die Berechnungen zur Anzahl der Weihnachtslämpchen, des Stromverbrauchs und des CO2-Ausstoßes sind von LichtBlick vorgenommen worden.
24.12.2025
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