Smart Home – zwischen Vision und Wirklichkeit

Die Idee vom intelligenten Zuhause ist längst in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Doch beim Neubau des Eigenheims im Mittelstand zeigt sich: Die Nachfrage nach umfassenden Smart-Home-Lösungen ist noch gering. Auch Fingerhut Haus, Hersteller von individuellen Fertighäusern, bestätigt aus der Praxis: Viele Bauherren setzen auf ausgewählte smarte Lösungen – und weniger auf umfassende Vernetzung.
 
Das Musterhaus Vilago von Fingerhut Haus in Neunkhausen steht für Modernität. Foto: Fingerhut Haus
Das Musterhaus Vilago von Fingerhut Haus in Neunkhausen steht für Modernität. Foto: Fingerhut Haus
Moderne Smart-Home-Technologien bieten zahlreiche Möglichkeiten, den Wohnkomfort zu steigern, Energie effizienter zu nutzen und den Alltag zu erleichtern. Sie eröffnen die Perspektive auf ein Zuhause, das aktiv auf die Bedürfnisse seiner Bewohner reagiert, Prozesse automatisiert und so das tägliche Leben spürbar vereinfacht. In der Vision vom intelligenten Eigenheim verschmelzen Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit zu einem ganzheitlichen Wohnkonzept: Häuser, die Energieflüsse selbstständig optimieren, mitdenken, wenn es um Schutz und Sicherheit geht, und die ihren Bewohnern im Alltag den Rücken freihalten.

Trotz aller Vorteile zeigt sich beim Bau von Eigenheimen: Während smarte Einzelanwendungen zunehmend zum Standard gehören, bleibt die umfassende Vernetzung bislang oft die Ausnahme.

„Viele Bauherren interessieren sich für Smart Home, aber bei der konkreten Planung steht häufig die Frage im Raum: Was ist wirklich notwendig und passt ins Budget? Bauherren setzen oft Prioritäten bei der Hausausstattung – und smarte Technologien konkurrieren mit anderen Investitionen, etwa in hochwertige Materialien oder Energieeffizienzmaßnahmen“, erklärt Holger Linke, geschäftsführender Gesellschafter der Fingerhut Haus GmbH.

Nachgefragt werden bei dem Fertighaushersteller vor allem smarte Anwendungen mit unmittelbarem Alltagsnutzen, die gleichzeitig im Kostenrahmen bleiben. Elektrische Rollläden sind bei Fingerhut Haus daher bereits fester Bestandteil der Standardausstattung. Darüber hinaus gehende Automatisierungen – etwa die Steuerung von Licht, Heizung oder Sicherheitsfunktionen – werden je nach individueller Priorität ergänzt.

Modulare Systeme für sukzessive Automatisierung

Zwischen vereinzelter Automatisierung und umfassender Vernetzung gibt es einen Mittelweg: Moderne, flexible Gesamtsysteme, die am Ende Aufwand und auch Kosten sparen. Fingerhut Haus setzt dabei zum Beispiel auf eine kabelgebundene Gebäudeautomation im KNX-Standard.

Ein klarer Vorteil des kabelgebundenen Systems: Die Daten bleiben im Haus, was für viele ein wichtiges Argument hinsichtlich der Datensicherheit darstellt. Darüber hinaus sorgt die flexible Erweiterbarkeit für Investitionssicherheit. Auch nach Jahren lassen sich neue Komponenten integrieren oder bestehende Funktionen erweitern – etwa eine Steuerung per App oder später auch per Sprachbefehl.

Ein entscheidender Aspekt bei der Wahl des Systems: Die Technologie schafft eine flexible Infrastruktur, die Bauherren offenlässt, wie und wann sie ihr Haus weiter digitalisieren möchten. „Viele unserer Kunden wollen sich die Option offenhalten, später nachzurüsten. Gerade bei langfristigen Investitionen wie einem Eigenheim ist es wichtig, dass die Technik mitwachsen kann“, erklärt Holger Linke.

Fazit

So zeigt sich im Alltag der Bauplanung: Smart Home ist für viele Bauherren ein Thema mit Perspektive, aber noch mit Zurückhaltung verbunden. Komfortsteigerungen sind gefragt, doch bleiben aktuell meist im Rahmen der Basis-Ausstattung. Gleichzeitig schaffen Systeme wie das von Fingerhut Haus die nötige Infrastruktur, um smarte Anwendungen sukzessive aufzubauen und künftig unkompliziert nachrüsten zu können – sei es für mehr Komfort, höhere Energieeffizienz oder altersgerechtes Wohnen.

Quelle: Fingerhut Haus GmbH & Co. KG

20.05.2025

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