Mit Eigenleistung zum Traumhaus

1. Die eigenen Fähigkeiten und die zeitlichen Möglichkeiten richtig einschätzen
Viele Bauherren überschätzen ihre handwerklichen Fertigkeiten, zugleich wird die erforderliche Zeit für Arbeiten, die man selbst übernehmen will, oft unterschätzt. Kommt es dadurch zu Verzögerungen oder Nacharbeiten, können unvorhergesehene Zusatzkosten entstehen, und sogar ein geplanter Einzugstermin kann in Gefahr geraten.2. Arbeiten mit hohem Lohnanteil selbst übernehmen
Besonders lohnend sind Arbeiten mit geringem Materialkostenanteil. Die eigene Arbeitsstunde ist deutlich günstiger, die Materialkosten bleiben gleich. Besonders geeignet sind hier Tapezier- und Malerarbeiten oder das Verlegen von Bodenbelägen.3. Klare vertragliche Vereinbarungen treffen
Eigenleistungen müssen im Bauvertrag klar definiert und abgegrenzt sein, um späteren Missverständnissen und Streitigkeiten vorzubeugen. Der Vertrag sollte vor der Unterzeichnung mit sachkundiger Hilfe, zum Beispiel durch einen unabhängigen BSB-Bauherrenberater geprüft werden. Unter www.bsb-ev.de gibt es dazu Berateradressen sowie weitere Infos zum sicheren Bauen.4. Vorsicht, Gewährleistungs- und Mängelansprüche!
Keine Baufirma übernimmt die Verantwortung für Arbeiten, die der Bauherr oder seine Helfer selbst durchführen. Am besten sollte die Bauabnahme bereits weitgehend erfolgt sein. So kommt es zwischen den Gewerken nicht zu Überschneidungen, welche zu Verzögerungen und im Mängelfall zu Schwierigkeiten bei der Klärung der Schuldfrage führen.5. Hilfe von Nachbarn und Freunden nur mit Versicherung
Genau wie bei selbst erbrachten Eigenleistungen sollte man hier die Fähigkeiten der Mitarbeitenden und die Zeit, die sie erübrigen können, sehr vorsichtig einschätzen. Zudem muss der Bauherr in diesem Fall besondere Versicherungen abschließen, welche die Helfer gegen Unfälle absichern.23.12.2024
Hausbaunews
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