Finanzielle Hürden zum Wohneigentum mit Expertise verringern

Hier tut sich eine Lücke auf, die gerade für junge Menschen, die sich für ihren Aufstieg aus eigener Kraft engagieren und kein wohlhabendes Elternhaus im Hintergrund haben, zügig geschlossen werden muss“, so Corinna Merzyn, Hauptgeschäftsführerin des Verbands Privater Bauherren (VPB). So habe eine repräsentative Forsa-Umfrage 2025 gezeigt: Gut zwei Drittel (67 Prozent) der zur Miete wohnenden Menschen in Deutschland wünschen sich eine eigene Immobilie. In den Gruppen der 18- bis 29-Jährigen und der 30- bis 44-Jährigen ist der Wunsch nach Wohneigentum besonders groß (82 und 81 Prozent). „Hier müssen endlich die Weichen gestellt werden, um diese Menschen in ihrer Eigenverantwortlichkeit ernst zu nehmen“, fordert Merzyn, „sonst bereitet man den Boden für Frustration und die Protestwahlen von morgen.“ Eine geringere Behinderung der Bildung von Wohneigentum sei gesellschaftlich und ökonomisch dringend geboten: „Neben der Chance, den Aufstieg wieder aus eigener Kraft schaffen zu können, entlastet mietfreies Wohnen im Alter langfristig die sozialen Sicherungssysteme und verringert die Vermögensungleichheit in der Bevölkerung.“
Daneben lassen sich aber finanzielle Hürden auf dem Weg zum Wohneigentum wenigstens individuell etwas senken: „Gute bautechnische Expertise eröffnet oft ein ungeahntes Sparpotenzial“, weiß Merzyn. „Wer sich rechtzeitig firmenneutral beraten lässt – am besten vor Vertragsabschluss – profitiert am meisten. Das kann im individuellen Fall manches Mal den entscheidenden Unterschied machen.“
20.03.2026
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