Klimafreundlich und komfortabel wohnen: Aluminiumfenster und -türen im Fokus

Wer sich für den Kauf eines Fertighauses entscheidet oder ein Bestandsgebäude sanieren möchte, steht heute vor vielen wichtigen Entscheidungen. Einige der bedeutendsten Entscheidungen betreffen die Ausstattung mit energetisch sparsamen Bauteilen. Nach der Fassade stehen hier insbesondere Fenster und Türen im Fokus. Was für eine Rolle das Leichtmetall Aluminium dabei spielt, betrachten wir in diesem Artikel einmal genauer.
Bildquelle: S. H. Gue / Unsplash
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Exkurs: Alles dreht sich um den U-Wert

Wer nicht nur im Sinne der Klimaverträglichkeit heizen möchte, sondern zusätzlich einen gesteigerten Wohnkomfort erwartet, kommt unweigerlich mit dem U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizienten) in Kontakt. Dieser gibt an, wie viel der Wärme im Innenraum über ein Bauteil mit seiner spezifischen Größe im Verhältnis zur Außentemperatur verloren geht. Damit ist er eine der wichtigsten Kenngrößen beim energieeffizienten Bauen.

Gleichzeitig nimmt der U-Wert direkten Einfluss auf die Heizkosten. Im Grunde gilt: Je kleiner der Wärmedurchgangskoeffizient ist, desto mehr Wärme bleibt innen erhalten. Als Idealwert für Neubauten gilt im Speziellen für Fenster ein U-Wert von 08, bis 09 als gut. An dieser Stelle kommen Aluminium Fenster ins Spiel.

Wärmebrücken mit mehrfach-verglasten Aluminiumfenstern schließen

Fensterrahmen aus Aluminium haben sich in den letzten Jahren als besonders attraktive Option etabliert, um den Wärmeverlust nach außen zu verringern und Heizkosten zu sparen. Während ein gewöhnliches Kunststofffenster als bedeutende Wärmebrücken gilt, können wir uns Aluminium Bauteile wie eine Barriere vorstellen. Hier spielt der Innenaufbau des Rahmens eine wichtige Rolle sowie auch die Art der Verglasung.

Die Isolationswirkung von Aluminiumfenstern und -Türen

Bei modernen Aluminiumfenstern und -türen wird ein Teil der Dämmung durch den umgebenden Tür- oder Fensterrahmen erreicht. Hier helfen Luftkammern, den Übergang der Wärme nach außen zu verringern. Doch bei Fenstern ist die Glasfläche ein ebenso wichtiger Faktor. Daher sollte im besten Fall auf eine Dreifachverglasung gesetzt werden. Auch in dieser Verglasung befinden sich zwei Luftkammern, die den Abgang der Wärme durch das Fenster verringern.

Spürbarer Mehrwert für Verbraucher

Während die Auswirkung auf das Klima nicht kurzfristig spürbar sind, spüren Verbraucher jedoch den geringeren Wärmeverlust unmittelbar. Räume kühlen nicht so schnell aus und die fassadenseitigen Wände weisen einen geringeren Temperaturunterschied zum Rest der Wohnbereiche auf. Insgesamt müssen wir weniger heizen – und das bemerken wir an der geringeren Heizkostenabrechnung.

Das Material: Aluminium auf dem Nachhaltigkeits-Prüfstand

Wenn wir ein Bauteil nutzen, dass Energie spart, sollten wir natürlich auch auf die Klimaverträglichkeit bei der Herstellung schauen. Auch hier punktet Aluminium, wenn es aus der Kreislaufwirtschaft gewonnen wird. Denn recyceltes Aluminium benötigt nur einen geringen Anteil der Energie, die für die Gewinnung aus Aluminium-Erzen aufgewandt wird. Fenster und Türen aus diesem Leichtmetall sind außerdem ihrerseits zu 100 % recycelbar, ohne dabei die Material-Eigenschaften zu verlieren.
 

Quelle: wp.bk.

03.09.2025

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