Startschuss: Initiative Holz Rettet Klima bei Haas Fertigbau

„Holz als Schlüsselfaktor im Klimaschutz“
Leony Dörr, Pressereferentin des Deutschen Holzwirtschaftsrates, betonte in ihrer Rede die Bedeutung der Kampagne: „Mit unserer Initiative Holz Rettet Klima wollen wir nicht nur die Branche, sondern auch Politik und Gesellschaft erreichen. Holz leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, und wir müssen sicherstellen, dass diese Botschaft in die Öffentlichkeit getragen wird.“ Sie hob dabei die langfristige Ausrichtung der Kampagne hervor: „Wir haben von Anfang an klar gesagt, dass diese Initiative nicht von heute auf morgen wirken wird. Es ist eine langfristige Aufgabe, die wir kontinuierlich angehen müssen.“Starke Stimmen aus der Holzbranche
Erwin Taglieber, Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates und Geschäftsführer von Taglieber Holzbau, sprach über die Verantwortung und die Chancen der Holzbranche im Klimaschutz: „Die deutsche Holzwirtschaft mit ihren 70.000 Unternehmen und mehr als 650.000 Beschäftigten trägt maßgeblich zum Klimaschutz bei. Wir müssen uns aber auch für eine nachhaltige Holznutzung in unseren Wäldern starkmachen. Das Bauen mit Holz ist nicht etwa 'Bauen zweiter Klasse'. Es ist eine attraktive, schnelle und klimaschonende Art, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen.“Xaver Haas, Geschäftsführer von Haas Fertigbau, zeigte sich als Gastgeber der Veranstaltung stolz darauf, den Startschuss der Kampagne geben zu dürfen: „Für uns als Unternehmen ist es eine Ehre, diesen wichtigen Auftakt bei uns durchführen zu dürfen. Holz ist für ein natürlicher Rohstoff, der für Nachhaltigkeit und praktizierten Klimaschutz steht. Die Initiative Holz Rettet Klima bringt die gesamte Wertschöpfungskette zusammen – vom Forst über die Verarbeitung bis hin zum fertigen Produkt. Diese Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg und zur Sicherung einer nachhaltigen Zukunft.“

Nachhaltigkeit als Botschaft an die nächste Generation
Ein besonderer Fokus der Aktion lag auf der Einbindung von Schülerinnen und Schülern. Rund 80 Jugendliche des Gymnasiums Eggenfelden nahmen an einer Exkursion teil, bei der sie von Förstern der Waldbesitzervereinigung praxisnahe Einblicke in die Pflege von Waldbeständen erhielten. Julia Rabanter, Oberstudienrätin des Gymnasiums, resümierte: „Es war ein gelungener Auftakt. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, nicht nur die Theorie zu lernen, sondern auch praktische Erfahrungen in der Forstwirtschaft und Holzverarbeitung zu sammeln.“Politische Diskussion über die Zukunft des Waldes
In einer Talkrunde am Nachmittag diskutierten führende politische und wirtschaftliche Akteure über die Rolle von Wald und Holz in der Klimapolitik. Staatsminister Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpräsident, machte deutlich, wie wichtig es sei, den Einsatz von Holz zu fördern:„Wir brauchen kein neues Gesetz, das massive Eingriffe ins Privateigentum ermöglicht. Das bestehende Waldgesetz sorgt bereits für die notwendige Klarheit und Ausgewogenheit. Der Einsatz von Holz ist praktizierter Umweltschutz – weniger Bürokratie bei der Nutzung von Holz würde dem Klimaschutz erheblich zugutekommen.“
Mia Goller, Landtagsabgeordnete im Bündnis90/Die Grünen und Agrarsprecherin im Bayerischen Landtag, unterstrich die Notwendigkeit eines ausgewogenen Umgangs mit dem Wald: „Der Wald erfüllt viele Aufgaben. Wir müssen einen Konsens finden, der diese verschiedenen Aufgaben in Einklang bringt und die nachhaltige Nutzung des Waldes sicherstellt.“
Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, verwies auf die wissenschaftliche Grundlage der Initiative und die Unterstützung prominenter Persönlichkeiten: „Mit Professor Hans Joachim Schellnhuber haben wir einen der renommiertesten Klimaforscher an unserer Seite, der betont, dass der Erhalt der Lebensgrundlage unserer Zivilisation entscheidend ist. Mit prominenten Unterstützern wie dem Skispringer Andreas Wellinger tragen wir diese Botschaft in die breite Öffentlichkeit.“
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