Sanfte Wärmeerzeugung ohne Risiko

Rund 2,6 Millionen Solarthermieanlagen erzeugen in Deutschland CO2-frei, geräuschlos und unauffällig Wärme für die Warmwasserbereitung und Raumheizung in Gebäuden. Im Juli dieses Jahres wurde aus dieser sanften Form der Wärmeerzeugung in einigen Medienberichten schlagartig eine „tickende Zeitbombe“ auf dem Dach. Grund hierfür war der Brand eines Dachstuhls in Senden, einer Stadt im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm, der durch einen Schwelbrand im Holzrahmen der indachmontierten Solarthermieanlage ausgelöst worden war. Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V. weist darauf hin, dass dies ein äußerst seltener Ausnahmefall war. „Über zwei Millionen Solarwärmeanlagen laufen einwandfrei und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Wärmewende“, betont Torsten Lütten, Präsident der DGS, Deutschlands ältestem Solarverein mit rund 3.800 Mitgliedern.
Solarthermieanlagen erzeugen klimaschonend Wärme für die Warmwasserbereitung und Raumheizung. Auf dem Foto ist eine Aufdachanlage zu sehen. Foto: Jörg Sutter / DGS
Solarthermieanlagen erzeugen klimaschonend Wärme für die Warmwasserbereitung und Raumheizung. Auf dem Foto ist eine Aufdachanlage zu sehen. Foto: Jörg Sutter / DGS
Der Löwenanteil der in Deutschland installierten Solarthermieanlagen ist auf dem Dach montiert, das heißt, sie befinden sich über der Dachhaut. Bei den selteneren sogenannten Indach-Anlagen sind die Solarkollektoren in die Dachhaut integriert, die Anlage bildet einen festen Teil der Gebäudehülle. Vor etlichen Jahren gab es einige wenige Brandfälle bei Indachanlagen eines bestimmten Herstellers, der nicht mehr im Markt ist. Ein möglicher Grund für einen Schwelbrand könnte die Überhitzung ungenügend isolierter Kupferrohre sein, was dazu führte, dass sich Hitze auf eine spezielle Holzrahmenkonstruktion der Anlage übertrug.  

Auch in Senden handelte es sich um eine solare Warmwasseranlage eben dieses Anbieters. Ein Defekt habe den Schwelbrand ausgelöst. Laut Medienberichten habe ein Mitarbeiter der Kriminalpolizei Solarthermie-Indachanlagen daraufhin als „latente Gefahr“ bezeichnet. Weiterhin hieß es, der Fall in Senden zeige, dass von Solarthermieanlagen „eine oft unterschätzte Brandgefahr“ ausgehe.

Dem widerspricht die DGS entschieden und sie warnt davor, ohne statistische und fachkundige Einordnung unbegründete Ängste zu schüren. Stattdessen solle im Blick behalten werden, wie Hunderttausende von Solarthermie-Anlagen einwandfrei laufen. „Wir plädieren ausdrücklich dafür, sich bei der Energiewende im eigenen Gebäude auch mit Solarthermie auf dem Dach oder an der Fassade zu beschäftigen“, empfiehlt Lütten. „Die Solarwärme-Technik ist ausgereift, kann sofort nachgerüstet werden und sie ist mit anderen Heizungsarten gut zu kombinieren, sprich, Solarthermie ist die wohl am meisten unterschätzte Lösung für das Heizen mit erneuerbaren Energien.“

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.

25.09.2024

Hausbaunews

Fertighausbranche fokussiert neue ...

Die Nachfrage nach seriellen und nachhaltigen Baukonzepten steigt. Die Lösungen der Fertighausbranche finden daher neben dem privaten Eigenheimbau zunehmend auch in neuen Geschäftsfeldern ...

Fertighaus kaufen: Wann lohnt sich ein ...

Wer ein Fertighaus kaufen möchte, steht oft vor der Frage, ob ein Immobilienmakler dabei wirklich einen Mehrwert bietet. Schließlich werben Fertighausanbieter mit schlüsselfertigen Paketen, ...

Schlafzimmer: Natürliche Materialien ...

Wer ein Fertighaus bezieht, hat oft bereits viel Energie in Grundriss, Dämmung und Fassade gesteckt, doch das Schlafzimmer bleibt häufig der letzte Raum, dem man sich widmet. Dabei lohnt es sich, ...

Umfrage: Jeder Zweite rechnet mit ...

Mehr als zwei Drittel der Deutschen blicken derzeit mit Sorge auf die Entwicklung der Energiekosten. Knapp jeder Zweite geht sogar davon aus, dass die Energiepreise auch nach einem möglichen Ende ...

Wohn-Riester nach der Reform: Mehr Geld ...

Das Altersvorsorgereformgesetz ist beschlossen: Ab 2027 wird die Riester-Rente grundlegend neu geordnet. Das Ziel: private Altersvorsorge einfacher, flexibler und attraktiver machen. Neben Fonds und ...

Wie Technologie unser Wohnen ...

Wohnräume verändern sich derzeit so rasant, dass Technologien, die vor wenigen Jahren noch undenkbar schienen, heute bereits fester Bestandteil moderner Häuser und Wohnungen geworden sind. Was ...

Musterhäuser

Individual (Brunner)

Preis ab
425.000 €
Fläche
196,11 m²
CONCEPT-M 169 Fellbach

Preis ab
554.687 €
Fläche
192,87 m²
Design 15

Preis
auf Anfrage
Fläche
154,00 m²
Adeno

Preis
auf Anfrage
Fläche
148,73 m²
SUNSHINE 143 ...

Preis ab
393.700 €
Fläche
144,89 m²
Ausstellungshaus ...

Preis ab
456.000 €
Fläche
178,00 m²

0