Fußbodenheizung: Alle Infos auf einen Blick
Wie funktioniert eine Fußbodenheizung?
Die Fußbodenheizung ist eine Flächenheizung. Das heißt, sie kommt ohne Radiator (Heizkörper) daher. Die Wärme wird stattdessen gleichmäßig über den Fußboden an den Raum abgegeben und von Wänden und Decke abgestrahlt. Diese Form des Heizens spart enorm viel Energie und damit letztlich auch Geld.Die Wärme kann auf zwei Arten erzeugt und abgegeben werden:
- durch Warmwasser, das durch (kilo-)meterlange Rohre unterhalb des Bodenbelages fließt = Warmwasser-Fußbodenheizung, die mit dem Heizkreislauf des Hauptwärmeerzeugers im Haus verbunden ist
- durch elektrische Energie = elektrische Fußbodenheizung, die unabhängig von der restlichen Heizungsanlage funktioniert
Aufbau und Verlegung der Fußbodenheizung
Da in den meisten Neubauten eine Warmwasser-Fußbodenheizung (auch Nasssystem genannt) zum Einsatzkommt, soll diese nun noch etwas genauer beleuchtet werden.Die klassische Warmwasser-Fußbodenheizung besteht aus folgenden Elementen:
- Dämmschicht
- Heizrohre (z. B. aus sauerstoffdichtem Polyethylen)
- Trägersystem (z. B. Trägermatten und Klemmschienen zur Fixierung der Rohre)
- Heizestrich
- Bodenbelag (evtl. mit Trittschalldämmung) Hieraus ergibt sich eineAufbauhöhe von 90 bis 120 mm.
- mäandrisch
- bifilar
- modular
Welche Fußbodenbeläge sind für Fußbodenheizung geeignet?
Viele Bauherren denken nach wie vor, dass sie bei der Wahl des Bodenbelags stark eingeschränkt sind, wenn sie sich füreine Fußbodenheizung entscheiden. Fakt ist jedoch, dass hierbei nahezu alles möglich ist.Ob Natur- oder Betonstein, Keramikfliesen, Holz, Kork, Laminat, PVC, Linoleum oder Teppich – jeder dieserFußbodenbeläge ist für eine Fußbodenheizung geeignet.
Natursteine und Keramikfliesen gelten als besonders geeignet, da sie die Wärme nicht nur hervorragend leiten, sondern auch gut speichern können.
Wichtig ist, dass Sie folgende Punkte bei der Auswahl vom Bodenbelag auf der Fußbodenheizung beachten:
- Freigabe für die Nutzung mit einer Fußbodenheizung durch den Hersteller
- möglichst geringer Wärmedurchlasswiderstand
Vorteile der Fußbodenheizung
- hohe Energieeffizienz
- niedrige Vorlauftemperatur von ca. 35° C (= Temperatur des Heizwassers, das vom Heizkessel aus durch die Rohre fließt)
- gutes Raumklima durch weniger Staubaufwirbelung (gut für Allergiker)
- Komfort warmer Füße
- gleichmäßige und angenehme Wärmeverteilung
- gefühlte Temperatur höher als bei Heizkörpern
- Wärmespeicher
- Eventuell begrenzte Kühlfähigkeit im Sommer
- kein Störfaktor bei der Raumgestaltung
Nachteile der Fußbodenheizung
- lange Vorlaufzeit (Räume aufheizen dauert länger)
- Einbaukosten (v.a. bei Altbauten)
- aufwändige Reparatur bei Lecks oder Verstopfung der Rohre
04.04.2023
Hausbaunews
Top 10 Anbieter für Lichtkuppeln in ...
Lichtkuppeln sind eine bewährte Lösung, um natürliches Tageslicht in Gebäude mit Flachdach zu bringen. Sie verbessern die Raumwirkung, reduzieren den Bedarf an künstlicher Beleuchtung und ...
Das Ende der Badewanne? Millionen ...
Für viele Deutsche spielt die Badewanne im Alltag kaum noch eine Rolle: Millionen haben nach eigenen Angaben seit über einem Jahr kein Bad mehr genommen. Laut aktueller Daten von MyHammer, einer ...
Die perfekte Küche im Fertighaus planen
Die Küchenplanung im Fertighaus beginnt bereits in der frühen Bauphase. Anders als bei konventionellen Bauten müssen Sie bei einem Fertighaus die standardisierten Grundrisse und vorgegebenen ...
Schlossschrauben gehören zu den spezialisierten Verbindungselementen, die eine spezifische mechanische Lösung für Anforderungen an Sicherheit, Ästhetik und Montage Dynamik bieten. Ihr ...
Ein Verkehrswertgutachten bildet das Fundament jeder soliden Baufinanzierung für Ihr Fertighaus. Banken verlangen dieses Dokument, um den tatsächlichen Wert der Immobilie einschließlich ...
Im Zimmerer- und Holzbaugewerbe ist er bestens bekannt und wirbt seit vierzig Jahren für den handwerklichen Holzbau. 1985 wurde Timmy, das Maskottchen des Holzbaus, aus der Taufe gehoben. Er ist ein ...