Heizung checken!

Seit 1. Oktober verpflichtet die Energieeinsparverordnung die Prüfung von Gasheizungen. Hauseigentümer müssen innerhalb von zwei Jahren ihre Anlagen von Fachleuten prüfen lassen. Angesichts der derzeit hohen Energiekosten sicher eine sinnvolle Maßnahme. 
Heizung checken – nicht nur Pflicht, sondern auch sinnvoll. Foto: pixabay.com
Heizung checken – nicht nur Pflicht, sondern auch sinnvoll. Foto: pixabay.com
Der Heizungscheck soll fehlerhafte Einstellungen und Optimierungspotentiale offenlegen. Werden diese genutzt, gehen Experten von Einsparungen von bis zu 20 Prozent aus. „Angesichts der aktuellen Gaspreise können dabei also mehrere Hundert Euro drin sein, erläutert Johannes Deeters, Bauherrenberater im Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Büros Emsland. "Dieser Heizungscheck ist eine gute Sache, denn er weist den Weg auf viele mögliche kleine Schritte zur Energieeinsparung. Bevor sich Hauseigentümer entschließen, neue Heizsysteme, Wärmepumpen oder Solaranlagen anzuschaffen, sollten sie zunächst die bestehenden Anlagen optimieren. Nicht immer ist ein Austausch der Anlage aus energetischen Gründen zwingend erforderlich." 

Ein erster Schritt zur Optimierung der Heizungsanlage ist etwa der hydraulische Abgleich. "Das lohnt sich bei vielen Altbauten", weiß Johannes Deeters aus Erfahrung: "Wer im Winter beobachtet hat, wie einzelne Heißkörper sehr heiß wurden, andere dagegen kühl blieben, der sollten diese Wartungsmaßnahme in Betracht ziehen. Das Hochregeln der Pumpenleistung löst das Problem nicht, sondern kostet nur unnötig Strom.“ Der hydraulische Abgleich ist inzwischen Stand der Technik und wird sogar von der KfW als Bedingung für die Zuteilung bestimmter Fördergelder vorgeschrieben. Smarte Heizkörperventile bieten heute nicht nur die Möglichkeit, Heizenergie gezielt einzusetzen, sondern führen einen hydraulischen Abgleich selbsttätig durch. 

Bausachverständiger Deeters empfiehlt die energetische Sanierung des Hauses mit der Optimierung der bestehenden Systeme zu beginnen - und mit unabhängiger, firmen- und produktneutraler Beratung.

Quelle: Verband Privater Bauherren e.V. (VPB)

10.01.2023

Hausbaunews

150 Jahre RENSCH‑HAUS: Ein ...

Mit mehr als 6.000 Besucherinnen und Besuchern an zwei Tagen hat RENSCH‑HAUS am vergangenen Wochenende sein 150‑jähriges Jubiläum am Werkstandort in Kalbach‑Uttrichshausen gefeiert. Bereits ...

Fertighaus oder Massivbau: Checkliste ...

Wer ein Eigenheim plant, steht früh vor einer grundlegenden Frage: Fertighaus oder Massivbau? Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur das Budget, sondern auch die Bauzeit, die spätere ...

Dezentrales Einzelraum-Lüftungsgerät ...

Mit dem iconVent 165 präsentiert Pluggit eine weiterentwickelte Generation seiner dezentralen Einzelraum-Lüftungsgeräte. Sie eignen sich vor allem für den sozialen Wohnbau, energieeffiziente ...

Pellets liefern mit Knowhow und Gefühl

Es ist kurz vor 8 Uhr am Morgen, als der weiße Lkw in das ruhige Wohnviertel im Süden Berlins einbiegt und vor einem Wohnhaus anhält. Trotz des trüben Wetters ist Fahrer Marcel Sievert gut ...

Warum Fertighäuser heute effizienter ...

Die Bauindustrie hat in den vergangenen Jahrzehnten einen erheblichen technologischen Wandel erlebt. Besonders im Bereich der Fertighäuser haben moderne Produktionsverfahren, digitale ...

Bausparen: Die richtige Strategie für ...

Was bei der strategischen Planung eines Bausparvertrags besonders wichtig ist und wie sich dieses Instrument sinnvoll in eine Immobilienfinanzierung integrieren lässt, erläutert Timm Großkurth, ...

Musterhäuser

BALANCE 120 V2

Preis ab
343.678 €
Fläche
120,59 m²
NEO 311 ek5

Preis
auf Anfrage
Fläche
158,00 m²
Haas MH Mannheim J 159

Preis ab
277.000 €
Fläche
158,45 m²
Junto 168

Preis
auf Anfrage
Fläche
160,00 m²
EVOLUTION 122 V3

Preis ab
336.297 €
Fläche
122,69 m²
Ghersburg

Preis ab
585.740 €
Fläche
168,00 m²

0