Holz oder Stein – eine Gretchenfrage?
Holz oder Stein? – Eine kurze Historie
Stein auf Stein hat Tradition und Traditionen haben Bestand. Schon die alten Ägypter haben neben Bauten aus pflanzlichem Material auch auf Lehmziegelbau und Steinbau gesetzt. Ihre Pyramiden sind heute noch Zeugen der einstigen stabilen und massiven Bauweise. Diese Baukunst setzt sich bis in die Neuzeit fort: denkmalgeschützte Wohnhäuser, Kirchen und Klöster aus dem Mittelalter – architektonische Meisterleistungen, die noch immer unsere Straßen und Plätze zieren. Erst mit der aufkommenden Industrialisierung, der zunehmenden Bevölkerung und der damit einhergehenden Denkstrategie „schneller, höher, weiter” kamen die ersten industriell gefertigten Hauselemente auf den Markt. Einer der Vorreiter: Walter Gropius. Ganze Städte sind Zeugen der Gropius’schen Bauhausarchitektur. Neben dem geschossigen Plattenbaustil nutzten Bauherren und Architekten zunehmend auch die Grundstruktur der Fachwerkhäuser: die Holzständerbauweise. Heute hat sich die Holzrahmenbauweise eines Fertighauses etabliert, zuweilen sogar den Markt dominiert. Doch mit zunehmender Rückbesinnung auf Flexibilität und Stabilität setzen wieder mehr Häuslebauer auf Stein.Holz oder Stein? – Zeit ist Geld
Ein Haus aus Holzständerwänden kommt in vorgefertigten Elementen am gewünschten Ort an und wird in relativ kurzer Zeit gesetzt und das obendrein noch saisonunabhängig. Ebenfalls auf der Habenseite: der nachwachsende Rohstoff Holz. Doch hier spielen vor allem Lieferketten eine große Rolle. Ein Massivhaus baut ausschließlich auf Regionalität. Ein weiteres Pro-Argument für die Massivbauweise: die bessere Detailplanung, die sich am Ende in Qualität und Beständigkeit widerspiegelt. So ist unsere Massivbauweise weniger fehleranfällig, z.B. in puncto Feuchtigkeit. Nicht außer Acht zu lassen: Wenngleich die Elemente ruck zuck gestellt sind, kann es im Vorhinein, also in der Vorproduktion der einzelnen Module eines Fertighauses, zu längeren Wartezeiten kommen.Holz oder Stein? – Langlebigkeit zahlt sich aus
Klarer Sieger in Sachen Lebensdauer ist das Massivhaus. Ein klarer Vorteil, wenn Sie anstatt ans Vererben an den Wiederverkauf denken, können Sie sich entspannt zurücklehnen, denn Ihr Massivhaus bleibt wertstabil. Anders sieht es bei der Holzrahmenbauweise aus. Während Massivhäusern eine Lebensdauer von 120 Jahren zugesprochen wird, schaffen Fertighäuser nur um die 90 Jahre. Diese 30 Jahre machen sich bei den Geldgebern bemerkbar. Oftmals geben Banken schlechtere Finanzierungskonditionen für Fertighäuser.Holz oder Stein? – Flexibilität kostet
Wer ein Eigenheim baut, will sein eigenes Heim und das bedeutet auch individuell, nach seinen Wünschen und Maßstäben gestalten. Mit einem Fertighaus können sich künftige Häuslebauer nur schwer aus den vorgefertigten Rahmen herausbewegen und wenn doch, dann wird’s teuer. Schnell und günstig setzt Standards und Einheitlichkeit voraus, um effizient und effektiv bauen zu können – weg von Schema F wird kostspielig. Mit einem Massivhaus von Town & Country können Sie flexibel festlegen, wo Ihre Wände lang gehen sollen. Auch künftige Umbaumaßnahmen und Modernisierungen können Sie einfacher realisieren.22.12.2022
Hausbaunews
Schluss mit Greenwashing – mehr ...
Schlagworte wie „nachhaltig“, „öko“, „klimaneutral“ oder „recycelbar“ klingen gut. Werden damit Produkte wie etwa Baustoffe beworben, greifen viele private Bauherren zu. Ist ja für die gute Sache. ...
BDF: Verband ehrt langjährige ...
Bei einer Feierstunde im Rahmen seiner Jahrestagung in Berlin hat der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) jetzt vier langjährige Mitgliedsunternehmen ausgezeichnet. Gemeinsam bringen es die ...
Die 5 besten Hausbaufirmen für private ...
Der Bau eines eigenen Hauses ist für private Bauherren eines der größten und komplexesten Projekte im Leben. Besonders in der Region Berlin und Brandenburg ist die Nachfrage nach massivem Wohnraum im ...
RENSCH-HAUS eröffnet neues Musterhaus ...
Manche Häuser orientieren sich an Trends. Das neue Musterhaus Miami von RENSCH-HAUS setzt bewusst ein eigenes Statement. Mit seiner markanten Architektur, den auskragenden Baukörpern, großzügigen ...
Unsichtbare Schwachstellen am Haus
Einbrecher kommen nicht nur im Schutz der Dunkelheit. Statistiken zeigen: Viele Einbrüche finden am helllichten Tag statt – während Haus oder Wohnung vermeintlich unbeaufsichtigt sind. Die ...
Deutschland hat die vierthöchsten ...
Die Strompreise in Deutschland zählen weiterhin zu den höchsten der Welt. Im zweiten Quartal dieses Jahres liegt die Bundesrepublik auf Platz vier der teuersten Länder und unter den G20-Staaten sogar ...