Immobilien nie unbesehen kaufen!

„Beeilen Sie sich mit Ihrer Entscheidung – wir haben sehr viele Interessenten für dieses Objekt“ – wer eine Immobilie in Zeiten knappen Angebots kauft, hört oft diesen oder ähnliche Sätze. Noch immer sind die Zinsen vergleichsweise niedrig, die Idee, das Geld in eine Immobilie zu investieren, keine schlechte. 
Immobilien nie unbesehen kaufen! Foto: pixabay.com
Immobilien nie unbesehen kaufen! Foto: pixabay.com
Wer diese vermieten will, rechnet damit, sicher schnell Interessenten zu finden. Manche Käufer entscheiden sich sogar, ein Objekt zu erwerben, ohne es zuvor besichtigt zu haben, vielleicht auch, weil es sich in einer anderen Stadt befindet. Doch davor warnt der Verband Privater Bauherren: „Das geht leider nicht immer gut aus. Denn die vom potentiellen, jedoch ortsunkundigen Käufer äußerst klangvoll empfundene Adresse kann sich in ihrer tatsächlichen Lage auch als schwer vermietbar herausstellen. Wer kauft, sollte das Objekt mindestens einmal selbst besichtigt haben und auch die Umgebung gut kennenlernen. Auch Online-Besichtigungen in 3D können den eigenen Augenschein nicht ansatzweise ersetzen. Ein hoher Preis in schlechter Lage bringt keine Rendite.“ 

Der VPB rät dringend dazu, keine Immobilie ohne vorherige Besichtigung zu kaufen. Genauso bedeutend sei das eingehende Prüfen der Unterlagen, die vor dem Kauf von professionellen Verkäufern selbstverständlich direkt mit vorgelegt werden: Baugenehmigung, Grundsteuerbescheid, Wohnflächenberechnung und Mietverträge. Bei einer Eigentumswohnung gehören Einsichtnahme in die Teilungserklärung, die Haus- bzw. Gemeinschaftsordnung und die Protokolle und Beschlusssammlung der Eigentümerversammlungen hinzu. Wichtig ist es auch, sich genauen Überblick über Rücklagen, die für die Immobilie gebildet wurden, zu informieren. 

Für Baulaien kann eine Wohnung sehr überzeugend präsentiert werden, doch warnt der VPB auch davor, etwaigen Sanierungs- oder Modernisierungsbedarf oder gar Bauschäden zu gering zu bewerten. Der Tipp der Bau-Experten: Immobilie nicht nur selbst mindestens einmal besichtigen, sondern am besten mit Fachleuten gemeinsam begehen und das Objekt auf Herz und Nieren prüfen. Und sich nicht zum voreiligen Kauf drängen lassen.

Quelle: Verband Privater Bauherren e.V. (VPB)

15.09.2022

Hausbaunews

Schlafzimmerplanung: Grundriss, ...

Wer sein Schlafzimmer planen möchte, während gleichzeitig der Neubau entsteht, steht vor einer Vielzahl paralleler Entscheidungen. Zwischen Bodenbelag, Fliesenauswahl und Küchenplanung gerät der ...

Ländlich heißt nicht gleich günstig

Die anhaltende Urbanisierung treibt immer mehr Menschen vom Land in die Stadt, während in (Groß-)Städten knapper Wohnraum und steigende Mieten Einwohnerinnen und Einwohner belasten. Eine Analyse ...

Blackout: Zwei Drittel der Deutschen ...

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland hält die Stromversorgung hierzulande für sicher. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox. Gleichzeitig ist das ...

Nach dem Hausbau selbst Hand anlegen: ...

Ein neues Haus ist irgendwann fertig. Das Grundstück meistens nicht. Nach dem Einzug tauchen oft Projekte auf, die während der eigentlichen Bauphase kaum eine Rolle gespielt haben. In der Garage ...

Schutzfolien und Klebereste nach der ...

Kurz nach der Übergabe eines neu gebauten Hauses stehen frisch eingebaute Fenster oft noch voller Baustaub, Mörtelspritzer und Reste der Schutzfolie. Wer jetzt zum ersten Mal putzt, merkt schnell: ...

Wärmepumpe beim Hausbau: Welches ...

Wer aktuell ein Haus baut oder eine bestehende Immobilie saniert, kommt an der Frage nach dem passenden Heizsystem kaum vorbei. Wärmepumpen gelten inzwischen als Standardlösung für die ...

Musterhäuser

Bungalow 142

Preis
auf Anfrage
Fläche
142,60 m²
Concept Design 225

Preis ab
485.480 €
Fläche
223,21 m²
3-Familienhaus 241

Preis
auf Anfrage
Fläche
241,78 m²
Bremen

Preis ab
395.550 €
Fläche
170,00 m²
Elberfeld

Preis ab
520.000 €
Fläche
214,00 m²
VarioCorner 204

Preis
auf Anfrage
Fläche
204,00 m²

0