Baufritz: Vorbildrolle mit KfW40-NH - 1. QNG-Haus Deutschlands

Mit der feierlichen Überreichung des Zertifikats durch Ministerpräsident Markus Söder an Unternehmensführerin Dagmar Fritz-Kramer am 3. August ist klar: Baufritz ist mit dem ersten Wohngebäude in ganz Deutschland QNG-zertifiziert. Damit leitet das Ökohausbau-Unternehmen aus dem bayrischen Erkheim eine neue Ära im nachhaltigen Bauen ein.
QNG-Zertifikatsübergabe mit Bayerischem Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder in Wartaweil. Im Bild von links nach rechts: Prof. Dr. Natalie Essig (Prokuristin BiRN), Dr. Markus Söder (Bayer. Ministerpräsident), Dagmar Fritz-Kramer (Geschäftsführerin Baufritz), Stefan Schindele (Auditor BNK (QNG)), Ralph Dietlein (Geschäftsführer BiRN). Foto: Baufritz / Marcel Laponder
QNG-Zertifikatsübergabe mit Bayerischem Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder in Wartaweil. Im Bild von links nach rechts: Prof. Dr. Natalie Essig (Prokuristin BiRN), Dr. Markus Söder (Bayer. Ministerpräsident), Dagmar Fritz-Kramer (Geschäftsführerin Baufritz), Stefan Schindele (Auditor BNK (QNG)), Ralph Dietlein (Geschäftsführer BiRN). Foto: Baufritz / Marcel Laponder
QNG-Zertifikatsübergabe mit Bayerischem Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder in Wartaweil. Im Bild von links nach rechts: Prof. Dr. Natalie Essig (Prokuristin BiRN), Dr. Markus Söder (Bayer. Ministerpräsident), Dagmar Fritz-Kramer (Geschäftsführerin Baufritz), Stefan Schindele (Auditor BNK (QNG)), Ralph Dietlein (Geschäftsführer BiRN). Foto: Baufritz / Marcel Laponder
Für Bauherren gibt es nur noch eine einzige Fördermöglichkeit durch die KfW-Bank: KfW40-NH (Nachhaltigkeitsklasse). Dafür braucht es das QNG-Siegel, das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude. Holzhaus-Hersteller Baufritz als Öko-Pionier im Architekturbereich hat hier bereits vorgebaut: Mit dem Musterhaus „my smart green home: Schwarzwald“ in der Fertighauswelt Schwarzwald nahe Freiburg steht bereits ein erstes Haus, das die Nachhaltigkeitskriterien der Bundesregierung umfassend erfüllt. Damit beweist Baufritz erneut seine Vorreiterrolle als Marktführer und Erfinder wohngesunden Bauens und hat nun als erstes Unternehmen in Deutschland ein QNG- Wohngebäude mit dem BNK Nachhaltigkeitsgütesiegel erfolgreich zertifiziert.
 
Mit dem QNG-Siegel will das Bundesbauministerium einen wichtigen Schritt zum Erreichen der ambitionierten Klimaziele auf nationaler Ebene einleiten. Bauherren sollen mit KfW-Fördermitteln belohnt werden, wenn sie nachweislich nachhaltig bauen. Nur mit diesem staatlichen Nachhaltigkeitsbewertungssystem, das Bauherren Transparenz verspricht, sollen Förderungen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Zukunft möglich sein. Mit dem QNG-Gütesiegel setzt die neue Regierung auf eine nachhaltige Alternative zu früheren Maßnahmen, die einerseits Bauvorhaben finanziell unterstützen kann, andererseits dem Bauherrn nachweislich Wertbeständigkeit bescheinigt und gleichzeitig Klima und Umwelt schont. Voraussetzung ist das Bauen nach konsequent ökologisch und baubiologisch belegbaren Kriterien. Damit werden Neubauten erstmals verstärkt unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten betrachtet, was letztlich auch den Vorsprung von Baufritz um die begehrte Zertifizierung ausgemacht hat. Definiert werden mit dem QNG- Siegel Anforderungen an die ökologische, soziokulturelle und ökonomische Qualität von Gebäuden sowie an die Qualität der Planungs- und Bauprozesse. „Dass ein Vorbild- Unternehmen aus Bayern hier den nachhaltigen Weg für die Zukunft des Wohnens und Bauens prägt, ist großartig“, zeigt sich der bayerische Ministerpräsident Söder über die außergewöhnliche Auszeichnung für Baufritz erfreut.
 
Erstes QNG-Haus Deutschlands - my smart green home: Schwarzwald - von Baufritz. Zu besuchen in der FertighausWelt Schwarzwald, Kappel-Grafenhausen. Foto: Baufritz
Erstes QNG-Haus Deutschlands - my smart green home: Schwarzwald - von Baufritz. Zu besuchen in der FertighausWelt Schwarzwald, Kappel-Grafenhausen. Foto: Baufritz

Finanzielle Vorteile für Bauherren dank staatlichem Gütesiegel

Mit der QNG (BNK)-Zertifizierung hat Baufritz den Weg für Bauherren bereitet. Die Förderung für Ein- und Mehrfamilienhäuser gestaltet sich wie folgt: Je Wohneinheit kann bei der KfW-Bank ein Kredit über 120.000 € mit einem Tilgungszuschuss von 5 % (= 6.000 €) beantragt werden. Bearbeitungskosten für die Zertifizierung werden bei einem Kredit von 10.000 € zu 50 % (= 5.000 €) bezuschusst. Darüber hinaus werden Bearbeitungskosten für die Energieberechnung bei einem Kredit von 10.000 € ebenfalls zu 50% (= 5.000 €) bezuschusst. Bauherren profitieren zusätzlich von einem geringen effektiven Jahreszins von bis zu 0,01% bei einer 10-jährigen Laufzeit.

Mit über 125 Jahren Erfahrung im ökologisch einwandfreien Holzbau und etabliert in der internationalen Architekturlandschaft bringt Baufritz die umfassende Expertise nachweislich wohngesunden Bauens in die Kriterienliste ein und hat mit rund 60 ausgebildeten Baubiologen im eigenen Haus entscheidend vorgearbeitet, um die neuen Möglichkeiten für Bauherren auf den Weg zu bringen. Äußert ein Baufritz-Kunde Interesse an KfW40-NH, erfolgt ein Zielvereinbarungsgespräch im Hinblick auf die Erreichung des BNK (QNG)-Gütesiegels. Als Maßgabe können der KfW Effizienzhaus 40-Standard und grundlegende Anforderungen hinsichtlich Primärenergie und Treibhauspotenzial gelten. Im Blick sind dabei etwa die Verwendung umweltfreundlicher und schadstofffreier Baustoffe ebenso wie die Raumluftqualität, die Behaglichkeit in Innenräumen, Barrierefreiheit, ein nachhaltiger Ressourceneinsatz, insbesondere aber auch die Haustechnik in punkto Lüftung, Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher und energieeffizienter Heizung. „Baufritz ist hier weit voraus, wenn es darum geht, die notwendigen Nachweise zu erbringen“, ist sich Stefan Schindele, BNK (QNG)-Auditor des Bauinstituts für Ressourceneffizientes und Nachhaltiges Bauen (BiRN) GmbH und Baubiologe, sicher, was die Chancen von Antragstellern angeht, die sich für einen Baupartner entscheiden müssen. Das beginnt bereits bei der Auswahl geeigneter Materialien, wo Baufritz ausgesprochen streng ist, und geht über die Haustechnik und Digitalisierung des Gebäudes bis zur Erstellung einer Gebäude- Ökobilanz. Dabei werden Treibhausgas-Emissionen und der nicht erneuerbare Primärenergiebedarf des Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus rechnerisch ermittelt, von der Herstellung über die Nutzung bis zur Entsorgung. Als dritter und finaler Schritt der Neuausrichtung der Neubauförderung ist ab Januar 2023 ein neues umfassendes Programm mit dem Titel "Klimafreundliches Bauen" durch die Bundesregierung angekündigt. Bauherren, die mit Baufritz bauen, werden auch von diesem Programm profitieren, das insbesondere die Treibhausgas-Emissionen im Lebenszyklus der Gebäude noch stärker in den Fokus nehmen wird.

Quelle: Bau-Fritz GmbH & Co. KG

16.08.2022

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