Am Wasser gebaut und gut geschützt
Kommunen helfen
Im Bereich des Hochwasserschutzes sind die Kommunen für Hausbesitzende die erste Anlaufstelle. Dort erfahren sie, ob ihre Immobilie gefährdet ist. Risiken gibt es nicht nur für Häuser auf Ufergrundstücken. Betroffen sind auch Immobilien, die per Sondergenehmigung in einem Überschwemmungsgebiet gebaut wurden. „Käuferinnen und Käufer von Immobilien sollten sich frühzeitig über die Risiken durch Hochwasser informieren“, empfiehlt Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse. Genaue Daten werden je nach Bundesland in Hochwasserkarten erfasst. „Viele Kommunen bieten Hausbesitzenden an, sich kostenlos Rat bei Starkregen-Experten zu holen.“Schutz aufbauen
Für Eigentümerinnen und Eigentümer ist der Abschluss einer Elementarversicherung dringend angeraten. Nur rund 46 Prozent der Gebäude hierzulande sind gegen Naturgefahren versichert, oft unzureichend. Hausbesitzer sollten ihre Versicherungsverträge daher genau prüfen und auch baulich nachrüsten. Rückstauklappen, Absperrschieber oder Abwasserhebeanlagen verhindern, dass schmutzige Fluten ins Haus drücken. „Wer einen Öltank hat, sollte ihn professionell absichern lassen“, empfiehlt Binder. Auslaufendes Öl verursachte bei Hochwassern der letzten Jahre bis zu 70 Prozent der Schäden an Gebäuden. Die Folgen für die Umwelt sind in der Statistik noch nicht einmal eingerechnet.31.07.2022
Hausbaunews
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