Gemütlich mit einem Kaminofen
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Kamin, einem Ofen und einem Kaminofen?
Ein typischer Kaminofen besteht aus einem Stahlgehäuse mit Brennraum und Ofenrohr. Dieses wird an den Kamin des Hauses angeschlossen, sodass alle Giftstoffe und Feinstaub aus dem Haus geleitet werden. Je nach Ausführung wird der Brennraum mit einer Brennraumtür aus feuerfestem Glas verschlossen. Oben auf der Decke des befinden sich normalerweise Abluftschlitze. Kaminöfen werden traditionell mit Holz betrieben, sodass sie mit Holz heizen können.Einen Kaminofen gibt es mittlerweile fast überall zu kaufen. Egal ob bei Toom Baumarkt oder Amazon, die Auswahl an Anbietern ist riesig.
Der Hauptunterschied zu einem Ofen besteht darin, dass der Feuerraum beim Ofen normalerweise verschlossen ist. Während Kaminöfen meist frei stehen, sind Öfen oft eingebaut. Ein Beispiel wäre ein eingebauter Pizzaofen oder ein Kachelofen, der zum Gebäude gehört.
Eine klare Unterscheidung zum Kamin gibt es eigentlich nicht, allerdings ist ein Kamin ebenfalls meist eingebaut und Teil der Immobilie. Der Kamin war historisch oft die Kochstelle des Hauses und so etwas wie die Herdplatte heutzutage.
Welche Vorteile hat ein Kaminofen gegenüber den Alternativen?
Bei dem großen Angebot ist es schwer den Überblick zu behalten. Im Folgenden zeigen wir, welche Ausführung welche Vorteile hat.Kachelofen
Da Kachelöfen meist Teil des Gebäudes sind, erfordern diese einiges an Planung. Denn ist ein Kachelofen einmal eingebaut, ist der Standort final. Aufgrund der notwendigen Umbaumaßnahmen zur Integration in die Gebäudestruktur sind die Anschaffungskosten für einen Kachelofen deutlich höher und liegen schnell zwischen 5.000€ und 10.000€. Beim Kaminofen fallen diese Nachteile weg und die Anschaffung ist oft deutlich günstiger.Gaskamin
Der Gaskamin stellt zwar eine anspruchsvolle Alternative dar. Allerdings bieten Gaskamine mit Abstand nicht die Atmosphäre wie Holzkamine. Gaskamine sind vor allem dann interessant, wenn sich aus diversen Gründen kein Holzkamin installieren lässt. Ein häufig angeführter Vorteil von Gaskaminen ist das Design vieler Modelle. Diese passen oft gut in moderne und minimalistisch eingerichtete Häuser. Allerdings kann das gleiche Design auch ein Kaminofen modern schmal liefern, wie es sie zum Beispiel bei Toom gibt. Hinzu kommt, dass es sich bei Gas um einen fossilen Brennstoff handelt, der mit Abstand nicht so nachhaltig ist wie Holz.Elektrokamin
Für einen Elektrokamin gilt das gleiche, wie für einen Gaskamin. Auch wenn Elektrokamine oft das Holzknistern imitieren, ist das Gesamtgefühl doch ein deutlich anderes. Hinzu kommt, dass ein Elektrokamin natürlich mit Strom betrieben wird. Und jedes kW Kilowatt kostet natürlich.Offener Kamin?
Offene Kamine sind ebenfalls sehr beliebt, doch meist sind diese nur schön anzusehen. Die Heizleistung der offenen Kamine sind oft deutlich schlechter als von Kaminöfen, da der Luftabzug sehr stark sein muss, damit keine giftigen Dämpfe und Rauch in die Raumluft treten.Welche Kamin-Typen gibt es?
Zunächst einmal gibt es Kaminöfen ohne Ummantelung und mit einer äußeren Ummantelung. Die Ausführung ohne Ummantelung haben wir oben bereits beschrieben: Stahl, Brennkammer und Glastür. Rund oder Eckig. Bei einer Ausführung mit Ummantelung ist außen noch eine Verkleidung aus einem Material, das die Wärme speichert. Hier handelt es sich üblicherweise um Speckstein, Naturstein oder Kacheln.Des Weiteren werden neben den klassischen Kaminöfen, die mit Holzscheiten beheizt werden, die Folgenden Kamin-Typen unterschieden: Pelletöfen, die mit Holzpellets werden, wasserführende Kaminöfen, die die Heizungsanlage unterstützen, und Sturzbrand-Kaminöfen, die das Holz vollständig verbrennen und einen hohen Wirkungsgrad haben, unterschieden. Die Vorteile der einzelnen Ausführungen sind hier nachzulesen.
16.03.2022
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