Exklusive Fassade mit Signalwirkung

 Einen kommunikativen und offenen Ort des Zusammenkommens wollte die Liebherr Hausgeräte GmbH mit ihrem neuen Kundenzentrum am Standort in Ochsenhausen schaffen. Nach fast zweijähriger Bauzeit war es im Juni 2019 schließlich so weit – feierlich wurde der Bau mit seinem ungewöhnlichen Fassadenkonzept eingeweiht. Der Entwurf dafür stammt vom Zürcher Büro Monoplan, das in Zusammenarbeit mit dem Fassadenplaner IFP Weber aus Argenbühl eine einzigartige Außenhaut aus Glas für den Bau entwickelte, die Fassade und Produktpräsentation zu einer Einheit verbindet.
Fünf Stockwerke, eine Gesamtfläche von 3.530 Quadratmetern, ein Showroom im Erdgeschoss mit mehr als 300 Quadratmetern Fläche sowie 130 neue Büroarbeitsplätze, Konferenz-, Schulungs- und Veranstaltungsräume – das sind die Eckdaten des Innenlebens des Liebherr-Hausgeräte-Kundenzentrums. Außen prägt ihn seine gläserne Hülle, die als Doppelglasfassade ausgeführt wurde und nach einer Art Setzkastenprinzip Ausstellungsstücke aus dem Sortiment des Unternehmens einbindet: Über die gesamte Fläche ab dem ersten Obergeschoss werden in einem festgelegten Raster Geräte von Liebherr als Bestandteil der Fassade in insgesamt 36 gläsernen Schaukästen präsentiert. Sie schieben sich aus der planen Glasfläche nach vorne und werden von schlanken zweischaligen Metallrahmen gefasst. Nachts sind die Schaukästen beleuchtet und machen die Fassade so zum weithin sichtbaren Blickfang.

Hohe Durchlässigkeit für Mobilfunksignale durch Laserbehandlung

Die Doppelglasfassade ist mit einer raumseitigen Isolierglasschicht als Dreifachverglasung und einer außenseitigen, offenen zweiten Haut als Verbundsicherheitsglas ausgeführt.
 
In einem auf dem Gelände befindlichen Bestandsbau von Liebherr ist der Mobilfunkempfang sehr beeinträchtigt – deswegen suchten die Planungsbeteiligten nach einer Lösung für den Neubau. Schollglas beriet Architekten, Fassadenplaner und die Bauabteilung von Liebherr hinsichtlich der Wahl eines Glases, das diese Problematik lösen sollte.
 
Das GEWE-therm® sun 3-fach-Isolierglas mit GEWE®-com connect war schließlich das Mittel der Wahl: GEWE-therm® sun Sonnenschutzgläser ermöglichen nicht nur einen maximalen Tageslichteintrag, sondern unterbinden auch die Aufheizung der Räume durch starke Sonnenstrahlung. 3-fach-Isolierglas benötigt jedoch zur Erreichung der geforderten Wärmedämmeigenschaften zwei Low-E-Beschichtungen. Diese reflektieren aber nicht nur die Wärmestrahlung, sondern schirmen Hochfrequenz-Wellen, die zur mobilen Kommunikation notwendig sind, fast vollständig ab.
 
Mit GEWE®-com connect von Schollglas werden die Isoliergläser für die Mobilfunksignale durchlässig gemacht. Dies wird durch eine spezielle Laserbearbeitung der Sonnen- und Wärmeschutzbeschichtungen erreicht. Wärmedurchgangskoeffizient, Lichttransmission oder Energiedurchlassgrad von mit GEWE®-com connect ausgerüsteten Gläsern bleiben durch die Veredelung von Schollglas nahezu unverändert.

Gute Netzqualität bedeutet geringe Strahlungsbelastung und lange Akkulaufzeiten

GEWE®-com connect sorgt für eine unverminderte Netzqualität im Inneren des Gebäudes und somit für einen besseren Mobilfunkempfang. Die mobilen Endgeräte sind nicht mehr auf der ständigen Suche nach einem verfügbaren Mobilfunknetz und können deswegen ihre Sende- und Empfangsleistung reduzieren. Das verlängert die Akkulaufzeit und verringert die persönliche Strahlenbelastung deutlich.
 
In der äußeren Glasebene kamen GEWE®-safe 2-fach-Verbundsicherheitsgläser zum Einsatz, die – mit Ausnahme der Schaukästen – mit einem sternförmigen Dekorsiebdruckraster versehen wurden, um die Außenansicht der Deckenplatten weniger hart wirken zu lassen und einen gewissen Sichtschutz zu gewährleisten.
 
Die Eigenschaften der Glasfassade machen das Gebäude gleichzeitig zum Hingucker und zum einladenden Aufenthaltsort für Mitarbeiter und Besucher. Digitales Arbeiten, angenehmes Raumklima, maximaler Tageslichteintrag und optimale Durchsicht sind hier dank der Verglasungen von Schollglas völlig selbstverständlich.

Quelle: Schollglas Sachsen GmbH

09.02.2020

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