Blackout: Zwei Drittel der Deutschen halten Stromversorgung für sicher

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland hält die Stromversorgung hierzulande für sicher. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox. Gleichzeitig ist das Vertrauen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken: Aktuell schätzen 64 Prozent der Befragten die Stromversorgung in Deutschland als sicher oder sehr sicher ein, vor einem Jahr waren es noch 69 Prozent. Zudem bezweifelt die Mehrheit der Befragten, dass Behörden und Verantwortliche gut auf einen größeren Stromausfall vorbereitet sind.
  • Anteil, der Stromversorgung für sicher hält, sank binnen Jahresfrist um ca. 5 Prozentpunkte.
  • Berlin-Brandanschlag: 45.000 Haushalte >2.000 Betriebe waren tagelang ohne Strom.
  • Größte Risiken: Terror/Sabotage (58%) und Cyber-Attacken (51%); Netze 30%, Natur 28%.
  • 55% halten Behörden für schlecht vorbereitet; nur 13% sehen gute Vorbereitung (22% im Vorjahr).
  • 70% treffen keine Vorsorge; häufig: Licht (69%), Nahrung (64%), Wasser (56%), Powerbank (55%).
Blackout: Zwei Drittel der Deutschen halten Stromversorgung für sicher. Foto: WiR_Pixs / pioabay.com
Blackout: Zwei Drittel der Deutschen halten Stromversorgung für sicher. Foto: WiR_Pixs / pioabay.com

Vertrauen in Stromversorgung ist leicht rückläufig

Im Jahresvergleich ist der Anteil der Menschen, die die Stromversorgung in Deutschland für sicher halten, um rund fünf Prozentpunkte gesunken. Ein möglicher Grund hierfür könnte der Stromausfall in Berlin nach einem Brandanschlag zu Beginn des Jahres sein. Rund 45.000 Haushalte und über 2.000 Betriebe waren tagelang von der Stromversorgung abgeschnitten. 
Als größte Bedrohungen für die Stromversorgung werden Terrorangriffe und Sabotageakte (58 Prozent) sowie Cyber-Attacken (51 Prozent) wahrgenommen. Risikofaktoren wie veralteten Stromnetze (30 Prozent) und Naturkatastrophen (28 Prozent) werden eine geringere Bedeutung zugeschrieben. 

“Das Stromnetz in Deutschland gehört zu den zuverlässigsten weltweit und zählt auch im europäischen Vergleich zur Spitzengruppe. Dennoch besteht immer das Risiko eines Stromausfalls und möglichst alle Haushalte sollten darauf vorbereitet sein”, sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox. 

Mehrheit zweifelt an öffentlichen Stellen

55 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Behörden und Verantwortlichen eher nicht gut oder unzureichend auf einen Blackout vorbereitet sind. Damit traut mehr als die Hälfte der Befragten den öffentlichen Stellen keinen guten Umgang mit einem größeren Stromausfall zu. Das sind rund 8 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. 
Nur noch 13 Prozent der Befragten glauben an eine sehr gute oder gute Vorbereitung. Im Jahr zuvor waren es noch 22 Prozent. 

Nur ein knappes Drittel wäre auf einen Blackout vorbereitet 

70 Prozent der Befragten geben an, sich nicht konkret auf einen Stromausfall vorzubereiten. Nur 30 Prozent haben entsprechende Vorkehrungen getroffen. Im Vergleich zur Befragung ein Jahr zuvor ist der Anteil der Menschen, die auf einen Stromausfall vorbereitet sind, um rund drei Prozent gestiegen. 

Dabei geben Befragte mit Hochschulabschluss und einem Haushaltsnettoeinkommen von über 5.000 Euro signifikant häufiger (36 Prozent) an, auf einen Stromausfall vorbereitet zu sein, als andere Gruppen. 

Häufigste Blackout-Vorsorge: Beleuchtung, Nahrung und Wasser

Wenn sich die Befragten auf einen Stromausfall vorbereiten, dann am häufigsten, indem sie für Leuchtmittel wie Kerzen oder Taschenlampen sorgen (69 Prozent). Auch Vorräte an Nahrung (64 Prozent) und Wasser (56 Prozent) haben viele bereitgestellt. Eine Powerbank für den Fall eines Stromausfalls halten 55 Prozent der Befragten bereit, zusätzliche Vorkehrungen für Wärme und Schutz haben 52 Prozent getroffen. Selten wird für eigene Elektrizität per Notstromaggregat gesorgt (21 Prozent). Sprit haben nur 16 Prozent eingelagert. Acht Prozent geben an, sich im Bereich Selbstverteidigung/Bewaffnung vorbereitet zu haben.

Quelle: Verivox GmbH

04.09.2026

Hausbaunews

Schwabenhaus eröffnet neues Musterhaus ...

Pläne zeigen, wie ein Haus aufgeteilt ist. Wie sich die Räume im Alltag anfühlen, lässt sich erst vor Ort erleben. Das neue Musterhaus von Schwabenhaus in der FertighausWelt Nürnberg macht genau das ...

Wo die energieeffizientesten Häuser ...

Wie stark Haushalte von steigenden Energiekosten und den Folgen der Energiewende betroffen sind, hängt auch vom Zustand ihres Hauses ab. Eine aktuelle KfW-Analyse zeigt, dass insbesondere Haushalte ...

Beim Hausbau mit dem Keller rechnen

Wer sein Haus auf einen Keller baut, muss nicht nur mit den Kosten, sondern auch mit neuen Einsparmöglichkeiten rechnen – die können das Bauvorhaben insgesamt günstiger machen und oben drein den ...

Hausbau live erleben: Danhaus lädt am ...

Wie entsteht ein Fertighaus? Welche Möglichkeiten bieten moderne Heizsysteme und Smart-Home-Technologien? Und worauf kommt es bei der Finanzierung des Eigenheims an? Antworten auf diese und viele ...

Wohnen mit Rheinblick

Mitten in den Weinbergen, mit Blick auf den Rhein: Für die Bauleute des Fingerhut-Hauses „Belvido“ bot ihr Grundstück eine außergewöhnliche Lage, stellte aber auch besondere Anforderungen an die ...

Heizungsrohre verkleiden mit passenden ...

Sichtbare Heizungsrohre stören das Raumgefühl – ob im Flur, im Wohnzimmer oder im Badezimmer. Wer unauffällige Rohrverkleidung entdecken möchte, findet heute eine breite Auswahl an Sockelleisten und ...

Musterhäuser

Linea

Preis
auf Anfrage
Fläche
182,54 m²
Bungalow 78

Preis ab
192.420 €
Fläche
77,00 m²
Finesse 166 edition

Preis ab
343.400 €
Fläche
165,64 m²
Homestory 597

Preis ab
240.000 €
Fläche
170,00 m²
Prestige 1

Preis
auf Anfrage
Fläche
218,31 m²
Dreifamilienhaus 230

Preis
auf Anfrage
Fläche
227,00 m²

0