Alarmanlagen als zeitgemäßer Einbruchschutz

Die Zahl der Wohnungseinbrüche nimmt das vierte Jahr in Folge zu. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) sind für 2025 insgesamt 82.920 Fälle dokumentiert – ein Plus von über 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hinzu kommen mehr als 90.000 Fälle von Diebstählen aus Kellern, Dachböden sowie Waschküchen. Einbrecher haben es hier insbesondere auf hochwertige E-Bikes und Fahrräder, Werkzeuge oder Altmetall abgesehen. Auch die versicherten Schäden sind weiter gestiegen – um rund 10 Prozent auf 380 Mio. Euro. Der durchschnittliche Schaden pro Einbruch stieg auf einen neuen Rekordwert von 3.850 Euro.
Mechanische Schutzmaßnahmen können Einbruchsversuche verhindern, wie diese Zahlen aus Bayern belegen. Fachleute empfehlen, solche Sicherungen um eine moderne Alarmanlage zu ergänzen. Foto: DJD / BHE Bundesverband Sicherheitstechnik
Mechanische Schutzmaßnahmen können Einbruchsversuche verhindern, wie diese Zahlen aus Bayern belegen. Fachleute empfehlen, solche Sicherungen um eine moderne Alarmanlage zu ergänzen. Foto: DJD / BHE Bundesverband Sicherheitstechnik

Psychische Belastungen bei Opfern

Die meisten Einbrüche werden nicht von „Profis“ begangen, sondern von Gelegenheitstätern. Mit einfachen Hebelwerkzeugen versuchen sie, leicht zugängliche Fenster und Türen oder schlecht gesicherte Kellerverschläge aufzubrechen. Einbrüche passieren nicht nur nachts, sondern oft tagsüber, in den frühen Abendstunden oder am Wochenende, wenn die Bewohner unterwegs sind, um beispielsweise zu arbeiten oder Einkäufe zu erledigen. Was leider oft vergessen wird: Einbrüche verursachen neben materiellen Schäden oft gravierende psychische Folgen und Ängste bei den Betroffenen.

Mit Sicherheitstechnik Einbrüche erfolgreich abwehren

44,9 Prozent aller Einbruchsversuche waren 2025 erfolglos. Polizei und Sicherheitsexperten führen dies auf den Einsatz moderner Sicherheitstechnik zurück. „Dennoch vernachlässigen noch immer viele Bürger die präventive Sicherung der eigenen vier Wände“, erklärt Carl Becker-Christian, Geschäftsführer des BHE Bundesverband Sicherheitstechnik. Einbruchhemmende Fenster und Türen können Tätern den Zugang zum Gebäude deutlich erschweren. Da der Einbruchsversuch aber nicht gemeldet wird, können sie unerkannt flüchten. Ist das Gebäude jedoch zusätzlich mit einer Alarmanlage ausgestattet, informiert diese eine rund um die Uhr besetzte Notruf- und Serviceleitstelle. Dort werden sofort alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet.

Alarmanlage von Fachfirma installieren lassen

Damit eine Alarmanlage zuverlässig funktioniert, ist eine fachgerechte Installation entscheidend. Alarmanlagen seien kein Produkt für den Selbsteinbau, betont Becker-Christian: „Nur eine professionelle Beratung, Planung und Montage gewährleistet einen fehlerfreien Betrieb der Alarmanlage, die verschiedene sicherheitstechnische Normen erfüllen muss.“ Bei der Wahl des Anbieters sollte deshalb nicht der Preis, sondern die Kompetenz im Mittelpunkt stehen.

Quelle: BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. / DJD

06.07.2026

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