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16.10.2014

Riester-Verträge: Eigenheimrenten legen kräftig zu

Vertragsbestände bei riester-geförderten Banksparplänen und Investmentfonds mit kleinem Plus / Versicherungsverträge sacken deutlich ins Minus


Die Bundesbürger setzen weiterhin auf Wohn-Riester, wenn es um staatlich geförderte Verträge zur privaten Altersvorsorge geht. Das verdeutlichen die jüngsten Zahlen des Bundesarbeitsministeriums: So stieg der Vertragsbestand bei den Eigenheimrenten-Verträgen, wie sie offiziell heißen, im ersten Halbjahr 2014 kräftig um 111.000 auf 1,27 Millionen. „Die 2008 getroffene Entscheidung der Politik, die staatliche Riester-Förderung zur Altersvorsorge auf das selbstgenutzte Wohneigentum auszuweiten, war goldrichtig“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Andreas J. Zehnder, den Zuwachs. Die aktuellen Zahlen zeigen seiner Ansicht nach deutlich, dass „die Sehnsucht der Bundesbürger nach einem sicheren Sachwert für die Altersvorsorge ungebrochen ist“.

Eigenheimrenten-Verträge sind längst die unangefochtene Nummer eins unter den Riester-Verträgen. Dabei ist es auch 2014 geblieben. Denn der Bestand an riester-geförderten Banksparplänen wuchs dazu im Vergleich im ersten Halbjahr nur leicht um 7.000 auf 813.000 Bestandsverträge. Die Zahl der Investmentfondsverträge stieg um 11.000 auf 3,04 Millionen. Deutlich gesunken ist sogar der Bestand der riester-geförderten Versicherungsverträge: um minus 45.000 auf 10,85 Millionen Verträge. Insgesamt erhöhte sich jedoch der Gesamtbestand an Riester-Renten von Januar bis Juni 2014 um 84.000 auf knapp 15,97 Millionen Verträge.

Quelle: nordpress