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15.05.2013

Innentüren – welche ist die Richtige?

Innentüren sollten nicht nur robust und ausdauernd sein, sondern auch dekorativ zum Umfeld passen. Bei jedem Neubau, oder im Zuge von Modernisierungen muss man sich mit diesem Faktor auseinandersetzen.


Die Funktionalität, Stabilität und Sicherheit stehen dabei natürlich im Vordergrund. Innentüren in öffentlichen Gebäuden, oder für den industriellen Gebrauch haben dabei meist entsprechend andere Anforderungen, als Türen für den privaten Gebrauch. Es gibt Feuer- Rauchschutztüren, Sicherheitstüren, Schallschutztüren, Mehrzwecktüren und gewöhnliche Innentüren. Für jede Beanspruchung gibt es die richtigen Türen, die den Spagat aus hoher Funktionalität und edlem Design schaffen.

Man unterscheidet bei den Innentüren hauptsächlich zwischen Holztüren, Glastüren Kunststofftüren und Stahltüren. Es gibt dazu eine hohe Bandbreite an Oberflächengestaltungen, ob marmoriert oder geschliffen, verzinkt, coloriert, oder schlichtes Holzdekor, für jeden Stil ist etwas dabei. Die Oberflächen sind fleckunempfindlich, strapazierfähig und leicht zu reinigen. Neben einer großen Farbwahl ist auch die Auswahl der Drückergarnitur ganz Ihnen überlassen. Wahlweise gibt es Kunststoffgarnituren, oder hochwertige Aluminium- und Edelstahlgarnituren, die Ihrer Tür die passenden Akzente verleihen. Optional gibt es die Möglichkeit Lüftungsgitter, Türspione oder Lichtausschnitte in verschieden Größen zu integrieren.

Innentüren sind meist genormt und können problemlos in die Normzargen eingesetzt werden. Soll es eine sehr widerstandsfähige Tür sein, muss man auf die Beanspruchungsgruppe achten. Die Beanspruchungsgruppe „S“ steht zum Beispiel für „stark“ und trifft überwiegend bei Stahltüren auf. Dabei kann man noch zwischen verschiedenen Qualitäten wählen. Entweder einer formstabilen Wabeneinlage die mit verzinktem Stahlblech verklebt wird, oder Röhrenspaneinlagen, die ebenfalls mit verzinktem Stahlblech verklebt werden. Auch die Klimaklasse ist für den Türkauf relevant, Innentüren der Klimaklasse III widerstehen somit hohen Temperaturen und sind relativ Bestandsfähig von Luftfeuchtigkeitsdifferenzen. Sollten Sie also neben dem Bad einen Waschkeller oder eine Sauna besitzen, sollten sie auf die Klimaklasse Ihrer Innentür achten.

Quelle: d.r.