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07.03.2017

Licht aus, Spot an – Wie Sie mit den richtigen Leuchtmitteln Ihr Eigenheim in Szene setzen

Mit der richtigen Mischung an Außenleuchten kann das Eigenheim nicht nur sicher gemacht, sondern auch stimmungsvoll in Szene gesetzt werden. Je nachdem, um welchen Einsatzort es sich handelt, sollte die Beleuchtung darauf ausgerichtet sein. Wege zum Haus müssen ausreichend beleuchtet sein, damit diese für Sie selbst, Gäste und beispielsweise auch den Postboten oder Paketlieferdienste sicher sind.


Licht aus, Spot an Ė Wie Sie mit den richtigen Leuchtmitteln Ihr Eigenheim in Szene setzen. Foto: in4mal / Shutterstock
Licht aus, Spot an – Wie Sie mit den richtigen Leuchtmitteln Ihr Eigenheim in Szene setzen. Foto: in4mal / Shutterstock

Für Plätze, die zum Verweilen einladen, wie beispielsweise die Terrasse oder der Garten, bietet sich hingegen eher eine gedimmte Beleuchtung an, die eine ruhige und gemütliche Stimmung erzeugt. Einzelne Elemente können Sie mit separaten Spots besonders in Szene setzen. Wie wirken unterschiedliche Leuchtmittel und Lichtfarben in und um Ihr Eigenheim?

Die Farbe des Lichtes und ihre Wirkung

Die Farbe des Lichtes wird in Kelvin gemessen. Grundsätzlich gilt: Die Flamme einer Kerze verfügt über 1.500 Kelvin und wirkt damit warm. Wir schreiben ihr die Farbnuance „gelb“ zu. Die Farbe eines bedeckten Himmels hat etwa 7.000 Kelvin. Je höher die Kelvin-Anzahl, desto bläulicher wirkt die Farbe. Das fördert die Motivation und sorgt auch im Dunkeln für eine gute Sicht, während eine Beleuchtung in Gelb-Rot eher entspannend wirkt.

Warmweißes Licht

Es gleicht dem Farbton, der auch während eines Sonnenuntergangs vorherrscht und kann mit den Nuancen gelblich bis rötlich beschrieben werden. Einsetzen sollten Sie diese Beleuchtung dort, wo Sie eine stimmungsvolle und romantische Atmosphäre erzeugen wollen, beispielsweise bei einem gemütlichen Cocktailabend mit Gästen im Freien. Je intensiver die Farbe in den Rotton übergeht, desto entspannender wirkt sie. Dies trifft auf Leuchtmittel im Farbbereich zwischen 2.700 und 3.300 Kelvin zu.

Neutralweißes Licht

In neutralweißem Licht treten Kontraste besonders gut hervor. Es eignet sich daher vor allem für Aktivitäten, bei denen Sie Details gut erkennen können müssen. Das trifft auf die Küche, das Bad sowie den Eingangsbereich, insbesondere die Haustüre zu. Mit 3.300 bis 5.300 Kelvin sorgt diese Beleuchtung immer noch für ein wohnliches Ambiente.

Tageslichtweißes Licht

Diese Lichtfarbe wirkt auf ihren Betrachter bläulich und entspricht am ehesten dem Tageslicht. Mit LED-Lampen können Sie auf Balkon und Terrasse beispielsweise während einem Grillabend mit Freunden für ausreichend aber gleichzeitig stimmungsvolles Licht sorgen. Leuchtmittel mit über 5.300 Kelvin erstrahlen in dieser Farbe.

Verschiedene Lampenarten für den Außenbereich

Eine Beleuchtung des Eigenheims von außen verfolgt gleichzeitig mehrere Ziele:
  • Leuchtmittel außerhalb des Hauses dienen der Orientierung im Dunkeln.
  • Richtig platziert sorgen sie für stimmungsvolle Effekte.
  • Ein ausgeleuchtetes Grundstück schreckt Einbrecher ab.

Außenleuchten für Wege und Garage

In diesem Fall geht es vor allem darum, dass Sie selbst sowie auch Ihre Gäste den Weg zum Haus sicher finden. Unebenheiten und andere Stolperfallen sind durch eine entsprechende  Beleuchtung gut sichtbar und können umgangen werden. Besonders gut eignen sich dafür Pollerleuchten: Sie lenken ihr Licht direkt auf den Weg, sorgen dabei gleichzeitig aber für eine stimmungsvolle, nicht zu aufdringliche Beleuchtung. Je weiter unten die Lichtquelle sitzt, desto enger müssen die Leuchten für eine ausreichende Sicht beieinander stehen. Je nachdem, wie Sie diese platzieren, erzeugen Sie eine unterschiedliche Atmosphäre: Mit gleichmäßigen Abständen sorgen Sie für ein ruhiges, ausgeglichenes Bild. Separate Lichtquellen können zum Beispiel entlang der Hauswand oder eines Beetes das Haus zusätzlich in Szene setzen. Schöne Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich für Gartenbesitzer mit leuchtenden Spießen, die sich einfach in die Erde stecken lassen. Wenn Sie damit einzelne Pflanzen beleuchten, erzeugen Sie spannende Kontraste zwischen hell und dunkel. Als besonderes Highlight bieten sich Leuchtmittel an, die wie Pflastersteine in den Boden integriert werden (unter anderem hier gesehen).

Wand- oder Deckenleuchten für die Haustüre

Auch hierbei hat das Licht auch einen praktischen Grund: Es hilft beim Suchen nach dem Schlüssel in der Tasche. Daneben heißt eine beleuchtete Haustüre Besucher willkommen. Experten empfehlen Wandleuchten, die etwa auf drei Viertel der Türhöhe installiert werden. Eine Alternative sind Deckenleuchten direkt über der Haustüre oder Mastleuchten. Eine besondere Wirkung erzeugen Sie, wenn Sie sich für das Licht an der Haustüre für einen wärmeren Ton entscheiden als entlang des Weges. Gäste werden dadurch förmlich von Ihrem Haus angezogen. Mit dem Bestrahlen eines Vordaches sorgen Sie durch die dabei entstehende Lichtreflexion für interessante Effekte.

Quelle: c.l.