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06.02.2014

Die optimale Beleuchtung im Wohnzimmer 

Die Wohnzimmerbeleuchtung muss vielen Ansprüchen gerecht werden. Im Wohnraum wird in Ruhe gelesen oder nach der Arbeit vor dem Fernseher entspannt. Gleichzeitig findet sich in vielen Wohnzimmern auch ein kleiner Arbeitsbereich oder der Essplatz. Nach Expertenmeinung sollten im Wohnraum vier bis acht Lichtquellen zur Verfügung stehen, damit eine optimale Ausleuchtung der Bereiche diesen Anforderungen gerecht wird. Daher lohnt es sich vor Neu- oder Umbau des Wohnzimmers, die Platzierung von Beleuchtungselementen genau zu planen. 


Die optimale Beleuchtung im Wohnzimmer - Foto: NEW TURNO
Die optimale Beleuchtung im Wohnzimmer - Foto: NEW TURNO
   
Zu diesem Zweck muss zunächst überlegt werden, an welchem Ort des Raumes Licht zweckgebunden benötigt wird. In die Planung sollten vor allem die Raumgröße und etwaige persönliche Vorlieben miteinbezogen werden.

Das Grundlicht des Wohnzimmers sollte den ganzen Raum angemessen ausleuchten. Besonders gemütlich wird das Wohnzimmer, wenn sich die Grundbeleuchtung dimmen lässt und sich die Helligkeit der Lampen an die jeweilige Tätigkeit anpasst. Steht der Esstisch im Wohnzimmer, sollte über diesem eine Pendelleuchte montiert werden. Je nach gewählter Pendellänge lässt sich der Lichteinfall dieser Lampen variieren und der Größe des Tischs anpassen.

Besondere Akzente der Raumarchitektur, Kunstwerke oder Vitrinen können durch Akzentbeleuchtung wirkungsvoll betont werden. Hierfür eignen sich Seil- und Stangensysteme mit Strahlerleuchten besonders gut. Sie erlaube eine flexible Beleuchtung der Einrichtung, die auch einmal verrückt oder umgestellt werden kann. Kleine Bilderleuchten können direkt neben oder über Gemälden angebracht werden und strahlen wertvolle Kunstwerke perfekt aus. Auch beabsichtigt möbelfreie Wände lassen sich durch Einbaustrahler, die senkrecht entlang der Decke montiert werden, effektvoll anstrahlen und so in Szene setzen.
    
Stimmungsvolles Licht. Hier die Pendelleuchte Verre - Foto: WOFI Leuchten
Stimmungsvolles Licht. Hier die Pendelleuchte Verre - Foto: WOFI Leuchten

Wer im Wohnzimmer arbeiten, lesen oder Handarbeiten verrichten möchte, benötigt eine gute Leselampe in Sitzhöhe, die einwandfreies Sehen garantiert. Dabei sollte bei der Wahl der Leuchte darauf geachtet werden, dass der Lichtkontrast zwischen dem Raumlicht und dem Leselicht keine merkbaren Unterschiede aufweist. Auch als Leselampen sind dimmbare Leuchten zu empfehlen, da sie sich den individuellen Lichtbedürfnissen anpassen lassen. Besonders geeignet sind zu diesem Zweck Hochvolt-Halogenlampen, die durch einen Reflektor einen angenehm breiten Lichtkegel erzeugen. Auch Deckenfluter mit seitlichem Arm eignen sich hervorragend für diesen Zweck. Durch die Ausrichtung des Fluters an die Decke wird angenehmes, indirektes Raumlicht gespendet, während die zweite, flexibel angebrachte Leuchte genügend direktes Licht zum Lesen ausstrahlt.

Welches Beleuchtungsmittel letztendlich gewählt wird, hängt auch von den persönlichen Vorlieben ab. Energiesparlampen und LEDs lassen sich beispielsweise nicht immer dimmen und der Raumstimmung anpassen. Bei beiden Beleuchtungskörpern muss die Dimmbarkeit ausdrücklich auf der Packung vermerkt sein. Sowohl Halogenlampen als auch LEDs haben im Gegensatz zu Energiesparlampen den Vorteil, sofort nach dem Einschalten die volle Helligkeit zu erzeugen. Das im Wohnzimmer gewünschte warmweiße Licht strahlen zwischenzeitlich alle Lampentypen ab, sodass auch LEDs mit ihrem hohen Stromsparpotential in Wohnräumen eine gute Alternative darstellen.


Quelle: m.w.