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16.09.2013

Deckenleuchten: Tipps zur Lichtgestaltung

Vergessen Sie bei der Wahl Ihrer Lampen nie den Grundzweck von Beleuchtung. Licht dient dazu, uns das Sehen zu erleichtern. Ist die Beleuchtung zu schwach, verlangsamt sich die Sehfähigkeit und die Augen ermüden nach kurzer Zeit. Die Beleuchtungsstärke wird in Lux (lx) gemessen (lateinisch „lux“ = Licht). So hat eine Kerze aus etwa einem Meter Entfernung etwa 1 Lux, eine Wohnzimmerbeleuchtung circa 50 Lux und ein heller Sommertag eine Stärke von 100.000 Lux. 


Drei Typen von Beleuchtung

Vor Stilüberlegungen für Ihre Lampen sollten sie sich über den Zweck und die Platzierung Gedanken machen. Die folgende Einteilung hilft Ihnen dabei.
  • Die Grundbeleuchtung ist ein zur Orientierung und umfassenden Erhellung dienendes Licht. Gleichmäßig verteilt illuminiert sie Treppen, Flure und größere Zimmer im Alltag. Sie muss nicht immer so hell wie möglich sein wie etwa während des Putzens, sondern kann beispielsweise ein gesamtes Wohnzimmer zum Feierabend in gedimmtes Licht tauchen.
  • Zonenlicht beleuchtet gezielt einen Bereich. Lichtquellen dieser Art werden Spots genannt: Sie fokussieren den Esstisch, erhellen die Leseecke und bilden insgesamt einen Kontrast zum sonst dunklen Rest-Raum. Leuchten hierfür können auch nach unten gerichtet sein.
  • Das Stimmungslicht setzt Highlights. Es dient der Inszenierung, setzt beispielsweise Wandbilder in Szene, schimmert als Einbaustrahler aus dem Boden oder taucht einen Raum in verschiedenfarbiges Licht.
Tipps zur Lichtgestaltung

- Vermeiden Sie, dass Sie geblendet werden, insbesondere in Räumen, in denen Sie sich oft aufhalten. Verwenden Sie Rasterleuchten, schräg oder seitlich einfallendes Licht und entspiegeln Sie reflexionsfähige Oberflächen.

  • Übermäßige Reflexion vermeiden Sie, wenn Sie matte und halbmatte Farben im Raum verwenden. Bei Lampen wird ein Farbwiedergabe-Index namens Ra angenommen. Beträgt er 90 oder mehr ist die Farbwiedergabe natürlich, beträgt er weniger, wirkt die Farbwiedergabe verschwommen. Zumeist ist er über 80, Halogenmetalldampflampen oder Leuchtstofflampen haben einen Ra über 90.
  • Ein stets gleichmäßig beleuchteter Raum (Grundbeleuchtung) wirkt monoton und bedrückend. Am besten verwenden Sie eine Mischung aus diffusem und gerichtetem Licht. Durch die Schattenbildung wirken die Gegenstände plastisch und gewinnen Tiefe.
Stilideen zu Deckenleuchten

Stileinteilungen sind immer umstritten und Deckenleuchten lassen sich immer genauer untergliedern. Wir helfen Ihnen, sie dem Stil Ihrer Wohnung grob anzugleichen oder einen neuen Akzent zu setzen. Angebote für Ihre Gestaltung aus allen drei folgenden Kategorien finden Sie beispielsweise beim Online-Versand Schnebe.
  • Zunächst gehen wir auf Deckenleuchten im klassischen Stil ein. Diese Lichtquellen zitieren Althergebrachtes oder imitieren die Stile früherer Dekor-Epochen. Beliebt sind runde Lampen mit viel Glas im Jugendstil, das heißt beispielsweise mit angedeuteten Blumenelementen, die häufig in Weiß und Goldtönen daherkommen. Auch Verzierungen wie Löwenköpfe und eher aufwändige Fassungen oder Umrandungen prägen diese Stilrichtung. Sie können dreiflammige Pendelleuchten, Lüster bis hin zu Kronleuchtern verwenden, achten Sie hierbei darauf, dass die Deckenleuchte zur Raumgröße passt und nicht überladen wirkt.
  • Eher moderne Deckenleuchten haben häufig verchromte Elemente und mehrere, weiter verteilte Leuchten als klassische. Die Formen sind konkreter, öfter eckiger. Die Lichter sind häufig verstellbar, um Spots bilden zu können. Dazu kommen unregelmäßige Designs, wie Leuchten, welche einen Sternenhimmel imitieren, der aus kleineren und größeren Glühbirnen besteht.
  • Experimentelle oder Design-Leuchten sind preislich meist teurer und gehen über das Moderne noch hinaus. Sie entwerfen mit ihren Glühbirnen Lichtmuster oder spenden diffuses Licht, manchmal mit Kristallen als Leuchtkörpern. Ihre Verzierungen sind ungewöhnlich, sie besitzen manchmal kraftvoll geschwungene Formen oder bilden Geflechte aus Leuchtfäden. Stimmen Sie solche Deckenleuchten unbedingt mit der Umgebung ab, in der sie angebracht werden, sonst entstehen stilistische Disharmonien.


Quelle: s.o.