Hausbau-Kataloge

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Die Haushersteller werden Ihnen die gewünschten Unterlagen in Form von Katalogen, Prospekten und Broschüren umgehend zukommen lassen. Sie gehen dabei keine Verpflichtungen ein, die Bestellung ist für Sie gratis und unverbindlich.

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Bauweisen im Fertigbau

Der traditionelle Werkstoff im privaten Fertigbau ist Holz. Stahl, vor allem in Kombination mit Glas, eignet sich ebenfalls hervorragend für die Verfahren des Fertigbaus, spielt aber im privaten Wohnungsbau noch eine untergeordnete Rolle.

Diese Bauweise ist verwandt mit dem mittelalterlichen Fachwerkbau, bei dem ein Skelett aus senkrechten tragenden „Ständern“ und vertikalen Balken gezimmert wird. Die Ständer fangen die darüber liegenden Lasten ab und leiten sie direkt in das Fundament.

Zum Füllen der Zwischenräume wurden früher vor allem Holz und Lehm oder Lehmziegeln verwendet. Heute werden diese sogenannten Ausfachungen meist energetisch sinnvoll mit Dämmstoff gefüllt und mit Span- bzw. Gipskartonplatten beplankt, bevor die Wand dann im Ganzen verputzt wird. Vor allem in Norddeutschland beliebt ist das Ausmauern mit Ziegeln, bei dem die Balkenkonstruktion sichtbar bleibt. Mittlerweile bieten einige Hersteller auch die traditionelle Ausfachung mit Holz und Lehm wieder an. Der Skelettbau eignet sich auch besonders für leichte und helle Konstruktionen, z.B. in Verbindung mit großen Glasflächen. Charakteristischer Unterschied zu anderen Holzbauweisen ist der weite Abstand der einzelnen Ständer.

Beim Rahmenbau wird ein Traggerippe aus Kanthölzern bzw. Stahlprofilen konstruiert und durch eine seitliche Beplankung stabilisiert. Das Traggerippe trägt dabei die Lasten aus Dach und Geschossdecken, während die Beplankung die Horizontallasten trägt. Zwischen den inneren und den äußeren Platten ist Platz für Dämmung und Elektro- bzw. Sanitär- und Heizungsinstallation.

Ein Fertighaus in Holztafelbauweise ist auf der Baustelle sehr schnell aufgebaut. - Foto: Kingspan TEK Hier wird das gleiche Prinzip wie beim Rahmenbau angewandt, die Wandelemente werden jedoch üblicherweise bereits in der witterungsgeschützten Werkstatt vorgefertigt. In den dabei entstehenden großen Tafeln sind die Ausschnitte für Türen und Fenster bereits vorgesehen. Das bevorzugte Material für diese Bauweise ist Holz, unter anderem, weil sich dieser Werkstoff mit geringem Aufwand sehr präzise zuschneiden lässt.


Bauweisen im Massivbau

Die meisten Massivhäuser werden aus Ziegeln, Kalksandstein, Porenbeton oder verwandten Materialien gemauert. Da die klassische „Stein auf Stein“-Bauweise mit vielen kleinen Ziegeln sehr lange dauert, sind im modernen Massivbau mittlerweile sogenannte Planziegel bzw. Plansteine die Regel, die mithilfe von Dünnbettmörtel miteinander verbunden werden.

„Stein auf Stein“ – Massivhäuser aus organischen Materialien

Diese Steine verfügen im Gegensatz zu den früher üblichen Hohlblocksteinen über eine verbesserte Wärmedämmung, was die Stärke der zusätzlich nötigen Dämmschicht reduzieren hilft. Das Raumklima bleibt somit dauerhaft optimal. Im kalten Winter, dienen Kalksandsteine beispielsweise als hervorragende Wärmespeicher, während die Raumtemperatur im Sommer angenehm kühl bleibt. Varianten, die mittels Nut- und Federsystemen besonders leicht zu „mauern“ sind, werden häufig als Bausatzhaus angeboten.

Aus organischen Materialien gebaute Wände und Decken schützen gegen Außenlärm und sorgen innerhalb des Hauses für Ruheoasen. Außerdem garantiert die solide Bausubstanz eine besonders lange Lebensdauer. Entsprechend hoch ist und bleibt der Marktwert des Hauses, das als sichere Altersvorsorge dienen kann. Auch Banken schätzen die Werthaltigkeit und damit den Wiederverkaufswert von Massivhäusern höher ein und beleihen diese entsprechend großzügiger.


Ausbau- oder Bausatzhaus

Selbstbauer können zwischen Ausbauhäusern verschiedener Ausbaustufen und Bausatzhäusern wählen.

Bei ersteren erhält der Bauherr die regendichte und wärmegedämmte äußere Gebäudehülle vom Hersteller, er selbst ist für den kompletten Innenausbau verantwortlich. Will er nur Teile davon selbst erledigen, kann er bei den meisten Anbietern weitere Ausbaustufen in Auftrag geben, z.B. die Elektro-, Heizungs- oder Sanitärinstallation. Beim Bausatzhaus übernimmt der Bauherr den Rohbau in Eigenregie. Alle benötigten Materialien werden vom Hersteller direkt an der Baustelle angeliefert und sind in der Regel so selbstbaufreundlich, dass auch Laien unter Anleitung eines vom Hersteller gestellten Bauleiters damit zurecht kommen.

Exakt zugeschnitten Plansteine, die im Nut- und Federsystem zusammengesetzt und mit Dünnbettmörtel vermauert werden, sind bei diesem Bauverfahren ebenso gängig wie Verfüllsysteme, bei denen die Verfüllziegel aus gepressten Holzspänen bzw. Blähton oder Hartschaum- Schalungssteine aus Polystyrol im Trockenbauverfahren zusammengefügt und die so entstandenen Wände am Schluss in einem Arbeitsgang mit Beton ausgegossen werden.